Di, 18. Juni 2019
03.08.2016 16:34

Koran gelehrt

Erster Islam-Kindergarten in Wien muss schließen

Auf den Wirbel rund um die umstrittenen Islam-Kindergärten in Wien Anfang des Jahres folgen jetzt erste Konsequenzen: Fünf Kindergruppen mussten bereits wegen "baulicher und pädagogischer Mängel" schließen, ein Kindergarten sogar wegen des dort abgehaltenen Koranunterrichts.

Wiederholt hatten die Behörden dem Islam-Kindergarten im 21. Bezirk untersagt, Koranunterricht abzuhalten. Doch dieser hielt sich nicht daran, bot immer wieder islamische Lehrstunden für die Jüngsten an. Dabei hatten gerade diese Anfang des Jahres für Aufsehen gesorgt, als eine umfassenden Studie von Univ.-Prof. Ednan Aslan über Wiens 150 islamische Kindergärten erschien: Auf den 178 Seiten wurde damals dokumentiert, wie muslimische Kindergartenbetreiber die Buben und Mädchen einschüchtern, wie sie die Scharia preisen und die westliche Lebensart ablehnen. Und: Die Kontrolle durch die Stadt Wien "reicht nicht aus und ist nicht zufriedenstellend".

Schlechte pädagogische Ausbildung, schlechte Sprachkenntnisse
Damit ist jetzt zumindest im 21. Bezirk Schluss: Der Kindergarten wird geschlossen, gegen den Betreiber läuft schon länger ein Verfahren, wie die "Presse" berichtet. Die restlichen fünf geschlossenen Kindergruppen wurden wegen schlechter Ausbildung der Pädagoginnen, schlechter Sprachkenntnisse bzw. baulicher Mängel geschlossen. Schon im Februar hatte Integrationsminister Sebastian Kurz angekündigt: "Die Ideologie eines politischen Islamismus hat bei uns nichts verloren. Mit der Studie von Prof. Aslan können nun die richtigen politischen Maßnahmen gesetzt werden."

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