Fr, 24. Mai 2019
08.01.2016 18:03

Bis zu 80 Tote

IS bekennt sich zu blutigem Anschlag in Libyen

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zu dem Anschlag auf eine Polizeieinrichtung in Libyen mit bis zu 80 Toten bekannt. Die "Provinz Tripolis des Islamischen Staates" übernahm am Freitag die Verantwortung für die Bluttat, wie die Organisation zur Beobachtung terroristischer Aktivitäten, Site, berichtete. Bei dem Anschlag in der westlibyschen Stadt Sliten waren am Donnerstag auch weit mehr als 100 Menschen verletzt worden.

Vor dem Ausbildungszentrum der Polizei in Sliten hatte ein Attentäter nach Behördenangaben Donnerstagfrüh einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in die Luft gejagt. Einem Augenzeugen zufolge hielten sich zu dem Zeitpunkt etwa 400 Menschen in dem Komplex auf. Die meisten von ihnen waren Beamte, die sich auf ihren Einsatz bei der Küstenwache in der 170 Kilometer östlich von Tripolis gelegenen Stadt vorbereiteten.

Es war der blutigste Anschlag in dem nordafrikanischen Land seit dem Umsturz 2011. Libyen steckt in einer tiefen Krise und wird seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gadafi von Dutzenden bewaffneten Milizen beherrscht.

Der IS hat in weiten Teilen Syriens und des Irak ein Kalifat ausgerufen und versucht, in anderen Staaten "Provinzen" zu errichten. In Libyen beherrscht er einen Küstenstreifen am Mittelmeer rund um die Stadt Sirte und trachtet danach, Ölanlagen zu erobern.

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