Di, 21. Mai 2019
08.01.2016 14:03

Wird repariert

Cousteaus "Calypso" soll wieder seetüchtig werden

Die "Calypso", das legendäre Schiff des französischen Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau, könnte in zwölf bis 18 Monaten wieder seetüchtig gemacht werden. Das teilt der Verein L'Equipe Cousteau unter Verweis auf "großzügige Förderer" für das Projekt mit.

Der 1997 verstorbene Cousteau schipperte damit rund 40 Jahre über die Weltmeere, ehe das Schiff 1996 im Hafen von Singapur gerammt und massiv beschädigt wurde. Die Reparatur der nach Frankreich geschleppten "Calypso" wurde 2009 wegen eines heftigen Streits zwischen der Werft Piriou und dem Verein L'Équipe Cousteau unterbrochen. Jetzt soll eine andere Werft das Schiff reparieren.

Cousteau (1910 - 1997) hatte den 1942 gebauten Minenräumer für seine Forschungsarbeiten umgebaut. Im Bug des Schiffes gibt es einen Beobachtungsraum mit fünf Bullaugen, von wo aus Cousteau die bunte Unterwasserwelt mit seinen Kameras verfolgen konnte. Die "Calypso" war auch in der TV-Serie "Geheimnisse des Meeres" zu sehen, der zwischen 1969 und 1982 im deutschen Fernsehen (und auch im ORF) bei jeder Folge ein Millionenpublikum folgte.

Die faszinierenden Tiefseeaufnahmen, die den Originaltitel "The Undersea World of Jacques Cousteau" trugen, waren in über 100 Ländern ein Erfolg. Die Fernsehserie, die mit unzähligen Preisen ausgezeichnet wurde, zeigt seltene Aufnahmen einer Unterwasserwelt, wie sie in dieser Form heute bereits nicht mehr existiert.

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