So, 19. August 2018

Routineeinsatz?

13.11.2015 09:29

US-Kampfjets über Südchinesischem Meer "verwarnt"

Wenige Wochen nachdem die USA mit einem Kriegsschiff-Manöver im Südchinesischen Meer für Verstimmung in Peking gesorgt hatten, ist es vor Kurzem zu einem weiteren umstrittenen "Routineeinsatz" der US-Streitkräfte in der Region gekommen. Zwei B-52-Kampfjets der US-Luftwaffe hätten sich den Spratly-Inseln genähert und seien deshalb von der chinesischen Flugsicherung verwarnt worden, erklärte ein Pentagon-Sprecher am Donnerstag. Die Inselgruppe wird neben China auch von anderen Anrainerstaaten für sich beansprucht.

Es seien zwei Verwarnungen der chinesischen Flugsicherung empfangen worden. Beide Jets hätten "ihren Einsatz ohne Zwischenfälle fortgesetzt". Der Einsatz sei "zu jeder Zeit in Einklang mit internationalem Recht" erfolgt, erklärte der Pentagon-Sprecher.

Spannungen zwischen Peking und Washington
Zwischen Washington und Peking hatte es erst Ende Oktober Spannungen wegen der Entsendung eines US-Kriegsschiffes in die Region gegeben. Der Zerstörer USS Lassen kreuzte dabei in der Nähe mehrerer künstlicher Inseln, die China nahe den Spratly-Inseln aufschüttet.

Obama auf Asien-Tour
Der jüngste Vorfall ereignete sich unmittelbar vor einer Asien-Reise von US-Präsident Barack Obama in der kommenden Woche. Bei Gesprächen mit Staats- und Regierungschefs in der Region sollen die Gebietsstreitigkeiten im Vordergrund stehen. Peking vertritt die Ansicht, China habe Hoheitsrechte über nahezu das gesamte Südchinesische Meer, einschließlich der Küstengewässer anderer Staaten. Washington wiederum hat Pekings Ansprüche auf die Gewässer um die künstlichen Inseln bereits wiederholt zurückgewiesen.

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