15.12.2014 19:55 |

1.200 Plätze

Klug bietet vier Kasernen für Kriegsvertriebene an

Um zu einer Entspannung rund um die "Notsituation bei der Unterbringung von Flüchtlingen" etwas Positives beizutragen, bietet Verteidigungsminister Gerald Klug insgesamt 1.200 Plätze für Asylwerber an: Bei den Quartieren handelt es sich um zwei niederösterreichische, eine oberösterreichische und eine Salzburger Kaserne.

Nachdem alle Bundesländer außer Wien und Niederösterreich bei der Bereitstellung von Unterkünften für Asylwerber säumig sind, setzte Verteidigungsminister Klug ein vorweihnachtliches Zeichen und machte vier Kasernen gegenüber dem Innenministerium namhaft.

Vor allem die leer stehende Martinek-Kaserne in Baden (NÖ) würde  900 Kriegsvertriebenen Unterkunft bieten. Allerdings ist dieses Angebot wegen seiner Nähe zum Flüchtlingslager Traiskirchen umstritten.

In der Magdeburg-Kaserne in Klosterneuburg (NÖ) könnten zusätzlich zu den bereits bestehenden 150 rasch 150 neue Plätze geschaffen werden. Als weitere Standorte nannte Klug die Salzburger Riedenburg- Kaserne sowie die Tilly-Kaserne in Freistadt (OÖ), wo für je 100 Leute Platz frei wäre.

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