Tag zwei am heutigen Samstag hat zwar noch gar nicht gestartet – allerdings kann man wohl jetzt schon behaupten, dass das Beatpatrol-Festival wohl als wahrer Flop in die Musik-Annalen eingehen wird. Denn wie berichtet, griff man bei Organisation und Kalkulation der Veranstaltung gehörig daneben, ließ zahlreiche Fans am Freitag über Stunden warten. Hunderte wollen bereits ihr Geld zurück.
Feiern, tanzen, gute Musik – darauf waren Hunderte Fans jedenfalls am Freitag eingestellt. Viel geblieben ist davon nicht. Wie berichtet, endete der erste Tag des Beatpatrol-Festivals, das auf dem Gelände der Galopprennbahn Freudenau über die Bühne gehen sollte, in einem wahren Desaster.
Einlass erst sechseinhalb Stunden später
Die Füße der Besucher wurden zwar beansprucht, nicht aber etwa durchs Tanzen, sondern durchs Stehen und Warten. Um 14 Uhr hätten eigentlich die Pforten geöffnet werden, der Einlass wurde aber immer weiter nach hinten verschoben. Tatsächlich gelangten die Besucher, die für die Tickets nicht weniger als 90 Euro bezahlt hatten, erst ab 20.30 Uhr in blockweiser Abfertigung auf das Gelände – zweieinhalb Stunden vor Ende (!) des ersten Festivaltages.
Zwar traten neben Yousuke Yukimatsu als erster Künstler auch noch die Headliner des ersten Tages – Charlotte de Witte und Timmy Trumpet – auf, mehrere andere Künstlerinnen und Künstler blieb das jedoch aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit verwehrt. Auch für den zweiten Festivaltag am Samstag zeichneten sich erste Ausfälle ab. Als Grund wurde seitens der betroffenen Künstler genannt, dass weder Rückmeldung oder Bestätigung seitens der Veranstalter erfolgt noch die Anreise organisiert worden sei.
Stichwort Veranstalter: Der gab sich bislang wortkarg zu den Gründen des Organisationsfiaskos, versprach am Abend jedoch jenen Besuchern, die nur ein Ticket für den Freitag gekauft hatten, einen Gratisbesuch des zweiten Festivaltages.
Fans überlegen Sammelklage
Ein äußerst schwacher Trost für die Fans, die für das Festival teilweise sogar aus dem Ausland angereist waren. Neben Galgenhumor findet sich auf Social Media auch heftige Kritik an den Veranstaltern. Viele Besucher wollen ihr Geld zurück, erwägen bereits eine Sammelklage wegen des verpatzten Festivals.
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