Di, 18. September 2018

Legionär im Talk

18.09.2014 11:26

RB Leipzigs Hierländer: "Klub ist sehr unbeliebt"

Gleich 18 österreichische Legionäre kicken in der zweiten deutschen Liga, Stefan Hierländer ist mit RB Leipzig derzeit punktegleich mit Ingolstadt (Lukas Hinterseer, Ramazan Özcan, Trainer Ralph Hasenhüttl) Tabellenführer und sprach mit der "Krone".

Stefan Hierländer heuerte im Sommer vom Bruderklub Salzburg an. "Ja, ja, Red-Bull-Klubs gibt es weltweit einige." Auch in New York...

Aber derzeit kickt der Kärntner bei einem Verein, "der sehr unbeliebt ist", wie er selbst sagt. Leipzig musste im Sommer wegen Red Bull lange um die Lizenz kämpfen, oft und oft lassen berühmte Männer am Red-Bull-System kein gutes Haar, Konkurrenten schicken als Protest ihre Fanklubs nicht nach Leipzig mit. "Die Angst vorm Durchmarsch ist bei den Gegnern da", sagt Hierländer. "Hier denkt man schon viel weiter. Ein Trainingszentrum wird um 36 Millionen Euro gebaut." Alle wissen, dass Didi Mateschitz erst mit Titeln und der Champions League zufrieden ist. "In Deutschland ist sowieso alles viel größer als in Österreich."

Alles spricht für den Klub: 27.000 Zuschauer im Schnitt
Darum sahen bisher zumindest 27.000 Fans zu, 15.000 Abos gingen weg. Im Vorjahr kamen "nur" 10.000 Fans. 45.000 passen ins Stadion. Von einem Stammleiberl ist Hierländer noch etwas entfernt. "Für mich war's ein Neubeginn. Halbzeiten hab' ich schon gespielt, wenn ich die Chance zu mehr kriege, werde ich sie nutzen." Ist der Durchmarsch in die Bundesliga schon heuer möglich? "Noch ist's sehr früh, man muss Spiel für Spiel nehmen." Das Selbstvertrauen ist freilich riesig.

Der 23-Jährige lebt mit Freundin Sabrina im Zentrum. "Vieles ist im Aufbau. Eine sehr gepflegte Stadt, viel Grün." Auch mit dem österreichischen Tabellenführer WAC freut sich der Kärntner mit. "ORF hab' ich hier noch keinen, im Internet hab' ich die Live-Übertragung von WAC gegen Salzburg aber gesehen. Die Kulisse war toll, da sieht man, wie viel Potenzial in Kärnten steckt. Der WAC macht tolle Arbeit, jetzt trägt's Früchte."

Viele "Bullen" wie Martin Hinteregger kommen mit Didi Kühbauer nicht zurecht. "Ich mag ihn aber total. Als ich in der Akademie groß wurde, hat Didi noch gespielt, war ein Star. Seine Mischung ist super, er kann's. Emotionen gehören dazu, die braucht der Fußball."

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