Fr, 22. Juni 2018

Mitten auf "Mahü"

07.07.2014 12:57

Radfahrer kracht in Begegnungszone gegen 13A-Bus

Ein Radfahrer ist Montag früh mitten in der neuen Begegnungszone auf der Wiener Mariahilfer Straße mit einem Bus der Linie 13A zusammengestoßen. Der Radler - er soll zu schnell unterwegs gewesen sein - wurde an Kopf und Schulter verletzt.

Wie die Wiener Linien gegenüber krone.at erklärten, sei der Radfahrer kurz nach 7 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen. "Der Radfahrer dürfte zudem das Stoppschild übersehen haben. Er war wohl mit gesenktem Kopf unterwegs", schilderte Öffi-Pressesprecher Daniel Amann. An der Kreuzung mit der Capistrangasse bemerkte er den einbiegenden Bus zu spät, es kam zur Kollision.

Frontscheibe demoliert
Der Radfahrer wurde gegen die Windschutzscheibe des Busses geschleudert, die dabei zu Bruch ging, und landete auf der Straße. Er trug Verletzungen an Kopf und Schulter davon und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Wiener Linien sei der Unfall für den Pedalritter aber relativ "glimpflich ausgegangen". Während des Rettungseinsatzes wurde die Buslinie 13A kurzfristig umgeleitet, war aber ab 9 Uhr wieder wie gewohnt unterwegs.

Stoppschild wird durch Ampel ersetzt
Die Buslinie 13A führt durch die Begegnungszone in der Mariahilfer Straße. Für Fahrzeuge gilt in diesem Bereich ein Tempolimit von 20 km/h. Der betreffende Kreuzungsbereich werde allerdings in Zukunft sicherer sein. "Im Zuge der geplanten Umbauarbeiten wird das Stoppschild durch eine Ampelanlage ersetzt", gab Amann im Gespräch mit krone.at bekannt.

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