„Die Unterinntaltrasse ist nur vom 25. bis 28. Juli komplett gesperrt“, betont ein Sprecher der ÖBB. Er reagiert damit auf einen Bericht der „Krone“ über das Transitforum Austria Tirol.
„Unterinntaltrasse ist den ganzen Sommer gesperrt“. So titelte die „Krone“ in der Mittwochs-Ausgabe. Wie berichtet, fordert das Transitforum unter der Leitung von Fritz Gurgiser für den Zeitraum vom 10. Juli bis 14. September eine 7-Tages-Dosierung an den Grenzübergängen, um ein Transit-Chaos auf den Autobahnen zu verhindern.
Auf den Bericht reagiert Christoph Gasser-Mair, Pressesprecher der ÖBB in Tirol. Er stellt dabei klar, dass „bis auf ein kurzes Zeitfenster vom 25. bis 28. Juli nicht die gesamte Unterinntaltrasse, sondern immer nur einer der beiden Tunnel der Neubaustrecke gesperrt ist“. Und er führt weiter aus, dass der Münsterertunnel vom 10. bis zum 25. Juli und der Terfenertunnel vom 28. Juli bis 14. September gesperrt ist.
Voraussetzungen für Erweiterung vor vielen Jahren geschaffen
„In diesen Zeiträumen wird der Verkehr im jeweiligen Abschnitt über die Bestandsstrecke umgeleitet. Dies zeigt auch die Vorteile einer modernen, viergleisig ausgebauten Strecke, auf der Neubau- und Bestandsstrecke wechselseitig Ausweichverkehre übernehmen können und damit der Gesamtfahrplan im Wesentlichen stabil gehalten werden kann“, so der ÖBB-Sprecher.
Dass die Bauarbeiten im Sommer stattfinden, sei bewusst so gewählt. „In den Sommermonaten ist das Transportaufkommen auf der Brennerstrecke generell geringer“, erklärt Gasser-Mair. Ziel der Modernisierungsarbeiten auf der Unterinntaltrasse ist eine Kapazitätserweiterung auf der Schiene. Die Voraussetzung dafür sei schon vor mehr als zehn Jahren geschaffen worden.
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