Dank des Eingriffs beherzter Spitzenmediziner in Krems erlebte eine 78-jährige Patientin nach einem jahrelangen Leidensweg aufgrund eines Trümmerbruchs im wahrsten Sinne eine „Wiederauferstehung“.
„Es war zuvor unerträglich,“ schildert die nunmehr rüstige Pensionistin. Nach der OP steht sie wieder auf eigenen Beinen, bewegt sich durch ihren Alltag – und wirkt dabei wie jemand, der dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen hat. Ihre Leidensgeschichte hatte schon 1999 begonnen, als sie eine schwere Beckentrümmerfraktur erlitt – ein dramatischer Einschnitt ins Leben, der nie wirklich verheilte. Denn die eingesetzte Prothese lockerte sich, Schmerzen wurden zum ständigen Begleiter. Am Ende war die 78-jährige Helga Harsch nahezu immobil.
Hüfte war „zerbröselt“
„Mein Hüftgelenk ist einfach zerbröselt“, beschreibt sie selbst ihren Zustand – ein Bild, das selbst erfahrene Mediziner aufhorchen lässt. Als sie schließlich dem Team rund um Primarius Dietmar Dammerer, dem Leiter der Orthophädie und Traumatologie im Landesklinikum Krems vorgestellt wird, ist die Lage ernst, beinahe aussichtslos. Der Topchirurg entschied sich für einen radikalen Schritt: Das zerstörte Hüftgelenk und Teile des Beckens zu entfernen.
Exakt auf Patientin zugeschnitten
Ein Eingriff, der alles zum Guten veränderte. Denn die Spezialisten planten einen individuell angefertigten Beckenteilersatz – mithilfe modernster 3-D-Technologie. Das Implantat wurde exakt auf den Körper der Patientin zugeschnitten – ein medizinisches Unikat, entwickelt für einen leidgeplagten Menschen, der an seine Grenzen gestoßen war.
Zurück in die Selbstständigkeit
Und dann passiert das, woran die Wachauerin kaum noch geglaubt hatte: Sie kam wieder auf die Beine. Schritt für Schritt kämpfte sie sich zurück, gewann Beweglichkeit, Selbstständigkeit – und vor allem ein Stück Lebensqualität. „Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal so gehen kann“, sagt sie heute sichtlich bewegt.
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