Steirerinnen sind deutlich sicherer im Straßenverkehr unterwegs als Steirer. Alkohol, Selbstüberschätzung und Raserei sind bei Männern die größten Probleme. Frauen trifft es besonders oft, wenn sie zu Fuß unterwegs sind. Männer, wenn sie hinter dem Steuer sitzen.
Dutzende Menschen verlieren jedes Jahr im steirischen Straßenverkehr ihr Leben. Betroffen davon sind sowohl Autofahrer als auch Motorrad-, Radfahrer und Fußgänger. Was jedoch auffällt: Deutlich mehr Männer sterben auf den steirischen Straßen. Im vergangenen Jahr gab es sogar viermal mehr männliche als weibliche Opfer.
„Wären Männer so sicher mobil wie Frauen, dann hätte es in der Steiermark in den vergangenen drei Jahren um die Hälfte weniger Verkehrstote gegeben“, weiß VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
Viele Fußgängerinnen und Pkw-Lenker
Laut VCÖ ist „Alkohol am Steuer vor allem ein Männerproblem“ und dadurch mitverantwortlich für diesen Gender-Gap. Im Dreijahreszeitraum 2022 bis 2024 seien in Österreich demnach sechsmal so viele Alkolenker wie Alkolenkerinnen in Verkehrsunfälle mit Personenschaden involviert gewesen. Hinzu kommt, dass Männer oft schneller unterwegs sind als Frauen. Vor allem bei jungen Autofahrern spielt auch der Aspekt der Selbstüberschätzung eine Rolle.
Auffallend ist auch, dass 21 Prozent der weiblichen Verkehrstoten in den vergangenen drei Jahren Fußgängerinnen waren, während dieser Anteil bei Männern nur zehn Prozent ausmacht. Wiederum lenkten 18 Männer vor ihrem Tod selbst ein Auto, aber nur vier Frauen.
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