Debatte um Augenarzt

„Die großen Verlierer sind hier die Patienten“

Tirol
07.03.2026 13:00

Die Ärztekammer für Tirol zeigte sich verwundert über einen Antrag im Tiroler Landtag. Dieser zielt auf die Neubesetzung der Augenarzt-Kassenstelle in Landeck ab. Darauf reagieren jetzt die Tiroler NEOS.

Der Bezirk Landeck wird Ende März wohl ohne einen Augenarzt mit Kassenvertrag dastehen. Lösung ist keine in Sicht. In einem Antrag wird nun die Ärztekammer für Tirol und die ÖGK damit beauftragt, diese Kassenstelle nachzubesetzen. Das wiederum findet Kammeramtsdirektor Günter Atzl „kurios“.

Nun klinken sich die NEOS in die Debatte ein, die den ursprünglichen Antrag in den Tiroler Landtag eingebracht hatten. „Als Opposition können wir meistens nur durch Initiativen, wie in diesem Fall unser Dringlichkeitsantrag, Druck auf die Verantwortungsträger aufbauen. Das scheint uns hier gelungen zu sein“, sagt Klubobfrau Birgit Obermüller.

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Am Ende fühlt sich niemand verantwortlich – weder die Landesregierung noch die Ärztekammer oder die ÖGK.

NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller

„Kassensystem funktioniert nicht mehr“
Für sie zeige die Reaktion des Kammeramtsdirektors auf, wo die Probleme im Gesundheitssystem liegen: „Am Ende fühlt sich niemand verantwortlich. Jetzt wird von Direktor Atzl der Ball wieder zurück zur Politik gespielt. Die großen Verlierer des ganzen Hin und Her sind ganz klar die Patienten im Oberland.“

Klar sei aber: „Das Kassenarztsystem funktioniert in dieser Form nicht mehr. Es benötigt endlich Reformen, die den Beruf des Kassenarztes wieder attraktiver machen.“ 

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