Der millionenschwere Ausbau der B37 bei Krems hat auch seine Schattenseite. Denn die Hauptstraße im Stadtteil Gneixendorf ist bereits jetzt zur Ausweichroute vieler Lenker geworden. Nun soll ein Maßnahmenbündel folgen.
Die Vorarbeiten für den Sicherheitsausbau der B 37 in Krems sind voll angelaufen. Und schon jetzt zeigt sich, dass viele Lenker die Gneixendorfer Hauptstraße als Ausweichroute wählen. Bei den Anrainern schrillen daher längst alle Alarmglocken, der Durchzugsverkehr bereitet ihnen große Sorgen. Sie fordern Maßnahmen wie eine verstärkte Überwachung des Tempolimits, eine Installation digitaler Geschwindigkeitsmesstafeln und eine deutlichere Kennzeichnung der Engstelle. „Geredet wird schon lange, jetzt müssen Taten folgen“, fordert die Gneixendorfer ÖVP-Obfrau Christa Eberl.
Einstimmiger Beschluss
Im Gemeinderat wurde nun ein Dringlichkeitsantrag der Volkspartei einstimmig angenommen. Damit werden Bürgermeister Peter Molnar und die zuständigen Magistratsabteilungen mit der Ausarbeitung eines umfassenden Verkehrssicherheitskonzeptes für die Gneixendorfer Hauptstraße beauftragt. Auch eine Resolution an das Land zur Mitfinanzierung wurde beschlossen.
Die B 37, auf der täglich 25.000 Fahrzeuge unterwegs sind, wird nach vielen schweren Unfällen auf rund 1,4 Kilometer Länge bis 2027 umgebaut.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.