Bereits im Frühling 2027 soll die ehemalige „Waldpension“ in Hochegg, Bezirk Neunkirchen, als moderne Wohnoase für rüstige Pensionisten neu eröffnen.
Der Aufschrei war groß, als es im November von einem Tag auf dem anderen hieß, die Seniorenresidenz „Waldpension“ in Hochegg, Bezirk Neunkirchen, werde geschlossen. „Die Waldpension konnte nicht kostendeckend geführt werden“, hieß es damals von Seiten der gemeinnützigen Betreiberin ÖJAB (Österreichische Jungarbeiterbewegung).
Für die 35 Bewohner, die teils in betreuten Wohnungen, teils in Pflegebetten untergebracht waren, ein Schock, denn alle fühlten sich wohl in dem kleinen, auf 781 Meter Seehöhe gelegenen Dörfchen in der Buckligen Welt (die „Krone“ berichtete).
Aus „Waldpension“ wird „Residenz Monvita“
Nun wurde mit der Monvita GesmbH. eine Käuferin für das Objekt gefunden. Die gesamte Liegenschaft wird saniert und großzügig umgebaut und soll bereits im Frühjahr 2027 unter dem Namen „Residenz Monvita“ mit 70 bis 80 Wohneinheiten eröffnen. „Gedacht ist das Projekt für rüstige Senioren, die in einer guten Umgebung leben möchten“, erklärt Geschäftsführer Philipp Grabner. Geplant sind neben einem Outdoorpool, einem Wellnessbereich samt Dampfbad, Sauna und Fitnessraum auch ein eigenes Ärztezentrum mit bis zu fünf Medizinern und Therapeuten. „Die aber auch von der Bevölkerung vor Ort in Anspruch genommen werden können“, so Grabner.
Die „Residenz Monvita“ wird mit Abstand das schönste Seniorenresort Österreichs werden und soll mehr Hotel- als Krankenhauscharakter haben.

Philipp Grabner, Geschäftsführer Monvita
Bild: gn8-invest
Tiere soll es ebenfalls dort geben. Grabner schwebt hierbei eine Weide mit Alpakas, Babyziegen und Ponys vor. Die Zimmer selbst werden großzügig gestaltet. „Sie sollen eher Hotelcharakter haben als ,Krankenhauscharme’ verströmen“, verspricht der Geschäftsführer, teilweise werden sie auch mit Garten ausgestattet sein. Hund und Katz seien ebenfalls willkommen.
Monvita betreibt bereits ein ähnliches Projekt im Burgenland. Mit der „Residenz Monvita“ möchte Grabner nun die schönste Altersresidenz Österreichs errichten und damit Gäste auch aus Deutschland und aus der Schweiz anziehen.
„Wir freuen uns sehr über die nachhaltige Nachnutzung. Philipp Grabner hat ein durchdachtes und vielseitiges Konzept“, so ÖJAB-Geschäftsführerin Monika Schüssler. Auch die Gemeinde Grimmenstein zeigte sich hocherfreut.
Alle Bewohner der bisherigen ÖJAB-Waldpension haben inzwischen ein neues Zuhause mit passender Betreuung und Pflege gefunden. Und auch die 26 Mitarbeiter wurden entweder dienstfrei gestellt oder haben bereits eine neue Stelle gefunden.
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