Langenzersdorf im Bezirk Korneuburg (NÖ) kämpft derzeit mit den Folgen eines Hacker-Angriffs. Der Parteienverkehr im Gemeindeamt ist derzeit ausgesetzt. An der Wiederherstellung des Systems werde gearbeitet.
Tulln, Korneuburg oder Maria Enzersdorf hat es bereits erwischt – nun ist auch die 8200 Einwohner zählende Gemeinde Langenzersdorf von einer Cyber-Attacke betroffen, die Freitagabend bemerkt worden ist. Kurz darauf habe man bereits die Polizei verständigt.
Telefonisch weiterhin erreichbar
Betroffen ist laut Auskunft der Gemeinde das interne Netzwerk, das seit dem Hacker-Angriff nicht mehr verfügbar ist. Der Parteienverkehr im Gemeindeamt musste daher bis auf Weiteres ausgesetzt werden, heißt es. Kritische Infrastruktur sei aber nicht in Gefahr, ebenso wenig die Versorgung der Bevölkerung. Die telefonische Erreichbarkeit sei zudem zu den Amtszeiten weiterhin gewährleistet.
„Alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen wurden eingeleitet“, informiert die Gemeinde. IT-Experten arbeiten seit Freitagabend zusammen mit der Verwaltung an der Analyse und der schrittweisen Wiederherstellung des Systems. Wie lange die Arbeiten dauern werden, könne man aber nicht abschätzen.
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