Ausverkaufter Bunker! 4126 Eishockey-Fans wollten sich am Sonntag den Kracher zwischen den 99ers und dem KAC nicht entgehen lassen. Und sie mussten ihr Kommen nicht bereuen. Denn beide Teams boten ihnen schon einen Vorgeschmack auf die sich nahenden Play-offs. Über einen unfassbaren 4:2-Sieg durften am Ende dann die Cracks aus Graz jubeln.
Das war mehr als nur ein kleiner Vorgeschmack auf die sich nahenden Play-offs! Seit mehr als sechs Wochen war der ewige Schlager zwischen den 99ers und dem KAC bereits ausverkauft. Für den ersten Hingucker sorgten die steirischen Anhänger schon vor dem ersten Bully: Mit einer eigenen Choreografie wurden ihre Grazer auf dem Eis feierlich begrüßt. Dazu sorgte ein Trompeter auf der Tribüne für den richtigen Takt.
Die Gesangsduelle zwischen den 4126 Fans aus der Steiermark und Kärnten taten ihr Übriges für eine Gänsehaut-Atmosphäre. Doch jubeln konnten vorerst nur die knapp 500 aus dem benachbarten Bundesland. In Minute acht stand Schwinger plötzlich allein vor Goalie Lagace und schoss trocken ein. Die 99ers ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und erspielten sich einige hochkarätige Chancen. Rein gehen wollte in einem temporeichen und von immer wieder kleinen Reibereien begleiteten Hit vorerst jedoch keine.
„Vor dieser Kulisse macht es richtig Spaß zu spielen. Wir müssen aber weiter Gas geben und den Druck hochhalten“, meinte Kasper Kotkansalo nach Drittel eins. Ausgerechnet dem Verteidiger unterlief nach 37 Minuten im Aufbau ein Abspielfehler – Klagenfurts Teves sagte artig „Danke“ und baute die Führung mit Hilfe der Innenstange aus.
Spiel in elf Minuten gedreht
Im Schlussdrittel war der Bann nach vier Minuten aber gebrochen: Marcus Vela zog trocken ab und traf zum Anschlusstreffer für seine 99ers. Das Publikum war sofort wieder voll da, machte ordentlich Stimmung. Und in Minute 52 flog im Liebenauer Bunker dann fast das denkmalgeschützte Dach weg: Mit einem Bauerntrick traf Chris Collins zum Ausgleich! Doch es ging sogar noch lauter – Lukas Haudum behauptete nur drei Minuten später gegen drei Kärntner den Puck, legte perfekt auf Neuzugang Kevin Conley auf und der traf zur 3:2-Führung! Nachdem die 99ers dann kurz vor Ende eine Unterzahl überstanden hatten, machte dann Josh Currie 55 Sekunden mit einem Treffer ins leere Tor den Deckel drauf. Die Messe war gelesen, die 99ers drehten eine verrückte Partie gegen den KAC zu einem 4:2-Sieg. „Unser Bunker, unser Bunker, hey, hey“, kam es von der Tribüne. Genauso wie „Auf wiedersehen, auf Wiedersehen!“
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