2027 bringt Neuerung

Semesterferien in der Steiermark: Positive Bilanz

Steiermark
22.02.2026 07:00

Liftbetreiber und Steiermark-Tourismus sind mit den Semesterferien zufrieden. Im kommenden Jahr muss man sich erstmals neben Oberösterreich auch mit Salzburg, Tirol und Vorarlberg die Semesterferien teilen – auch die Gäste?

Die Semesterferien in der Steiermark sind zu Ende – und die erste Bilanz fällt gut aus, wie der „Steirerkrone“ bestätigt wird. „Wir starten vom höchstmöglichen Niveau, letztes Jahr hatten wir einen Rekordwinter“, sagt Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer Michael Feiertag. Das Feedback der Betriebe sei auch jetzt positiv, von Thermen bis zu Skigebieten.

Schon der November und Dezember hätten fünf Prozent mehr Nächtigungen gebracht. Für den März hoffe man noch auf mehr Buchungen. „Leider hält sich seit Corona der Trend zum kurzfristigen Buchen, das macht das Planen schwerer“, sagt Feiertag. Derzeit ist übrigens der Februar der stärkste Monat im Jahr – aber „auch im Jänner wird mehr gebucht, Jännerloch das war einmal“, so Feiertag.

Zitat Icon

Leider hält sich seit Corona der Trend zum späten Buchen, das macht das Planen für Betriebe schwerer. Für den März hoffen wir noch auf mehr Buchungen.

Michael Feiertag

Aschermittwoch lief besonders gut
„Obwohl das Wetter nicht immer sonnig war, kamen viele Tagesgäste“, meint Reiteralm-Chef Daniel Berchthaller. Auch am Stuhleck, das Branchenobmann Fabrice Girardoni betreibt, war das Bild ein ähnliches. Die Stimmung sei sehr gut, meint Stephan Berger vom kleinen Skigebiet St. Jakob im Walde. Auch am Präbichl freut man sich über viele Gäste. Und Hubert Mayrhofer von den Tauplitz Bergbahnen sagt: „Die winterlichen Verhältnisse tragen zu einer hohen Begeisterung bei den Gästen bei, am sonnigen Aschermittwoch hatten wir einen Rekordtag.“

2027 teilt man sich die Ferien
Eine gute Ausgangslage für 2027. Denn da hat die Steiermark erstmals zeitgleich mit Salzburg, Tirol und Vorarlberg Semesterferien. Sie wurden dort verschoben, weil weite Teile Deutschlands und der Niederlande sonst zugleich Faschingsferien gehabt hätten und man mit einer Überlastung gerechnet habe.

 „Es ist vielleicht nicht ideal, aber die meisten Gäste kommen ohnehin aus der Steiermark selbst“, meint Feiertag. „Ich glaube nicht, dass sich die steirischen Skigebiete Sorgen machen müssen, weil die Gäste haben ihre Zielgebiete. Weiter im Westen Österreichs gibt es mehr deutsche Gäste, im Osten jene aus Ungarn, der Slowakei oder Tschechien“, ergänzt Girardoni.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Steiermark

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung