Er setzt auf Dialog

Landeshauptmann Doskozil mischt sich unters Volk

Burgenland
22.02.2026 07:00
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Im Rahmen persönlicher Gespräche dürfen alle SPÖ-Mitglieder ab Mitte März jede Anliegen, Sorgen und Ideen direkt beim Landeshauptmann vorbringen. 

Mit Wahlergebnissen jenseits der 45 Prozent zählt die SPÖ Burgenland zu den erfolgreichsten sozialdemokratischen Parteiorganisationen Europas und stellt landesweit die meisten Bürgermeister. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines politischen Modells, das auf klare soziale Inhalte und eine starke Einbindung der Basis setzt. 

Damit das auch weiterhin so bleibt, heißt es jetzt: reden, zuhören, diskutieren. Ab Mitte März startet Landeshauptmann Hans Peter Doskozil eine breit angelegte Gesprächsreihe. Um möglichst viele der rund 12.000 Parteimitglieder persönlich zu treffen, tourt er bis zum Ende der Regierungsperiode durch alle Bezirke und gibt sich dafür besonders zugänglich und volksnah.

Doskozil will die Gespräche bis zum Ende der Legislaturperiode führen.
Doskozil will die Gespräche bis zum Ende der Legislaturperiode führen.(Bild: zVg)

„Echte Gespräche, keine Show“
Die Sozialdemokratie sei die Partei der Vielen. Es liege in ihrer DNA, breit zu diskutieren, sagt Doskozil: „Unsere Mitglieder wissen aus ihrem Alltag genau, wo es hakt. Dieses Wissen ist für mich Maßstab und Auftrag zugleich.“ Maximal 30 Teilnehmer sollen bei jedem Termin dabei sein. Die Runden sind bewusst klein gehalten, um Tiefgründigkeit zu ermöglichen. Den Auftakt bildet am 13. März der Bezirk Mattersburg, danach geht es im Zweiwochenrhythmus weiter.

Für die Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck und Kevin Friedl ist klar: „Es geht um echte Gespräche – nicht um Showtermine.“ Die Anmeldung erfolgt bezirksweise per Schreiben an die Mitglieder.

Offene Worte
Der Dialogkurs soll zur dauerhaften Plattform werden – als Frühwarnsystem für Probleme, als Ideenwerkstatt für neue Projekte und als Signal an die Mitglieder: „Eure Stimme zählt!“ Ob er das Erfolgsmodell weiter festigt, wird sich zeigen. Klar ist schon jetzt: Der Landeshauptmann sucht die Nähe und macht die Parteibasis zum Taktgeber seiner Politik.

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