Ob in Uniform oder in Zivil – in den niederösterreichischen Kasernen gibt es 5000 Arbeitsplätze. Gesucht werden Offizieranwärter ebenso wie Elektriker. Bei der Personalsuche rücken jetzt Bundesheer und Arbeitsmarktservice enger zusammen.
Das Bundesheer zählt im weiten Land zu den krisenfesten Arbeitgebern. 5000 Personen finden derzeit in den heimischen Kasernen Beschäftigung – rund ein Drittel davon „dient“ in zivilen Funktionen. „Zudem werden 40 Lehrlinge ausgebildet“, betont NÖ-Militärkommandant Georg Härtinger.
Mehr als 200 Stellen offen
Bei dieser großen Zahl an Jobs ist klar, dass immer wieder Stellen zu vergeben sind. 200 bis 300 Jobs im Heeresdienst werden daher jährlich über das Arbeitsmarktservice (AMS) ausgeschrieben. Derzeit sind es 267, wie AMS-Chefin Sandra Kern bestätigt. Das Job-Spektrum reicht dabei vom Offiziersanwärter über Wachpersonal bis hin zu Elektrikern und Bautechnikern.
Regionale Vermittlung
„An 13 Standorten in Niederösterreich sucht das Herr derzeit Personal“, so Kern, daher werden in die Vermittlung künftig die regionalen AMS-Stellen stärker eingebunden. „Denn die Möglichkeit, beim Bundesheer beruflich neu durchzustarten, haben viele Arbeitssuchende gar nicht vor Augen“, weiß Erwin Kirschenhofer, AMS-Leiter in Krems aus Erfahrung: „Dabei sind die beruflichen Chancen beim Heer vielfältig.“
Mehr Rekruten, mehr Jobs
Und der Personalbedarf könnte in nächster Zukunft sogar noch steigen. „Das wird aber auch vom Ausgang der aktuellen Wehrdienstdebatte abhängen“, erklärt Brigadier Härtinger. Jedenfalls steht jetzt schon fest: Mehr Grundwehrdiener erfordern zwangsläufig mehr Personal – von der Ausbildung bis zur Verwaltung.
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