Klare Worte auf der Olympia-Bühne! Die grönländische Biathletin Ukaleq Slettemark nutzt die Winterspiele für ein politisches Statement gegen Donald Trump und für ihre Heimat Grönland. „Wir sprechen viel darüber, und ich bin völlig wütend. Donald Trump ist ein riesiger Idiot“, tobte sie.
Die 24-Jährige, die bei Olympia für Dänemark startet, äußerte sich beim dänischen Sender DR Sporten mit drastischen Worten: „Wir sprechen viel darüber, und ich bin völlig wütend. Donald Trump ist ein riesiger Idiot“, sagte sie mit Blick auf die Diskussion um eine mögliche Annexion Grönlands durch die USA.
Im Interview mit der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera wurde sie noch deutlicher: „Ich fahre Ski und schieße mit Platzpatronen, aber wie kann ich diejenigen ignorieren, die mit so explosiven Ideen spielen und sich darauf vorbereiten, mit echten Kugeln zu schießen?“
Vergleich mit Putin
Slettemark zog sogar einen drastischen Vergleich: „Trump ist so verrückt wie Putin, man weiß nie, ob seine Drohungen Provokationen sind oder ob er es ernst meint. Wir aber wollen einfach in Frieden leben, ruhig und ohne Angst.“
Obwohl der Fokus bei Olympischen Spielen eigentlich auf sportlichen Leistungen liegen sollte, entschieden sich die Geschwister bewusst dafür, die internationale Bühne zu nutzen. „Die stärkste Botschaft, die wir senden können, ist für Dänemark anzutreten“, erklärte die Biathletin.
Gegenüber CNN betonte sie die enge Verbindung zu Dänemark: „Es ist wichtig, dass wir Dänemark als unseren sicheren Hafen haben und dass wir gut zusammenarbeiten können. Ich bin stolz zu zeigen, dass Grönland und Dänemark in diesen Zeiten stark zusammenstehen.“
Zugleich hob sie die kulturellen Unterschiede hervor: „Unsere Kulturen sind so unterschiedlich. In Grönland sind wir nach wie vor ein Volk, das Teil der Natur ist. Wir stellen Geld nicht über die Natur. Wir möchten den Boden nicht ausbeuten, um Mineralien zu gewinnen.“
Die zweimalige Olympionikin schwärmte von ihrer Heimat. „Wir haben so viel Freiheit, so viele unberührte Gebiete, die nicht asphaltiert sind, die keine Gebäude sind, sondern nur reine Berge, reine Flüsse, reine Ozeane.“
Im 15-Kilometer-Rennen belegte sie Rang 52. Sportlich stand sie damit nicht im Rampenlicht – politisch aber umso mehr ...
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