Am Donnerstagabend soll ein unbekannter Mann in einem roten Kombi einen Drittklässler (9) in Gramastetten zu überreden versucht haben, in sein Auto einzusteigen. Der Bub reagierte richtig, lehnte ab, und begab sich zurück in das Schulgebäude. Eine Fahndung verlief ohne Erfolg. Nun warnt die Gemeinde zur Vorsicht.
Gegen 18.40 Uhr sei – wie jetzt bekannt wurde – ein neunjähriger Bub aus der dritten Klasse am Parkplatz beim Hortausgang der Volksschule Gramastetten von einem unbekannten Mann angesprochen worden. Der Fahrer eines roten Kombi habe das Kind gefragt, ob es mit dem Auto nach Hause gebracht werden wolle.
Fahndung ohne Erfolg
Der Bub reagierte zum Glück richtig, lehnte ab und begab sich zurück ins Schulgebäude. Die Eltern zeigten den Vorfall umgehend an, eine Fahndung nach dem roten Kombi blieb aber vorerst ohne Erfolg. „Das betroffene Kind hat absolut richtig gehandelt. Das zeigt, wie wichtig es ist, Kinder regelmäßig für solche Situationen zu sensibilisieren“, so Harald Kogler, der amtsführende Vizebürgermeister von Gramastetten.
Das betroffene Kind hat absolut richtig gehandelt. Das zeigt, wie wichtig es ist, Kinder regelmäßig für solche Situationen zu sensibilisieren.
Harald Kogler, amtsführender Vizebürgermeister von Grammastetten
Polizei informiert
„Mir ist wichtig, dass wir diesen Vorfall sehr ernst nehmen, gleichzeitig aber besonnen und sachlich reagieren. Die Gemeinde steht in engem Austausch mit Polizei, Schule und Elternverein“, so Kogler weiter. Sämtliche Bezirksdienststellen wurden über den Vorfall sowie über eine Personen- und Fahrzeugbeschreibung informiert. Zusätzlich wurde seitens der Polizei zugesagt, verstärkt im Bereich der Volksschule präsent zu sein.
Sensibilisierung wichtig
Immer wieder werden im ganzen Land solche oder ähnliche Vorkommnisse gemeldet. Nicht immer bestätigen sich die Berichte der Kinder – dennoch ist es essenziell, die Kleinen über die Gefahren zu informieren, damit sie im Ernstfall richtig handeln.
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