Johann Lafer, Eveline Wild, Sepp Zotter, Caro Fux, Leserin Marlene Hofmann: Die Jury des „Krone“-Krapfentests war hochkarätig besetzt. Nun verraten uns die Sieger ihre Geheimtipps.
Jener Krapfen, der nur 1,40 Euro kostet (bei zehn Stück überhaupt nur je 98 Cent!) – und damit der günstigste unter unseren 13 Testkandidaten war –, räumte souverän die höchste Punktezahl ab: Hubmann, mit elf Filialen in der Steiermark, den wir zum ersten Mal zu unserem großen Krapfentest einluden.
Warum aber sind Ihre Krapfen so billig – und warum so gut? „Zweiteres liegt an den Zutaten, wo wir Wert auf höchste, inländische Qualität legen“, erklärt Seniorchef Josef Hubmann. Und: „Der Teig muss über Nacht kalt stehen. Er muss eine nahezu seidige Konsistenz haben, fast wie Strudel. Dann wird er perfekt.“
Und wie erklärt er sich die Preisgestaltung? „Wir haben eine Krapfenanlage, die von einer Person allein bedient werden kann und die in der Stunde gut 800 Krapfen produziert.“ Außerdem, schmunzelt er: „Wir verkaufen im Fasching halt gern viele, viele gute Krapfen.“
Die Kunden geben der Hubmann’schen Philosophie jedenfalls recht und genießen gern und in rauen Mengen. Um den Fortbestand des Traditionsbetriebes, der seine Wurzeln im Jahr 1802 hat, braucht man sich auch nicht zu sorgen: Der Hubmann-Nachwuchs ist bestens ausgebildet und voll motiviert.
2. Platz: Freilandeier und Arbeit mit viel Herz
Julius Kern heißt der Seniorchef, „so hat mein Vater schon geheißen und so heißt auch mein Sohn“, schmunzelt er. Auf Tradition wird auch bei den Rezepten gesetzt: „Das für die Krapfen haben wir schon von meinem Vater übernommen und immer wieder verfeiert. Mehr Butter dazu, Freilandeier, Marmelade aus einem kleinen Osttiroler Unternehmen, das ein Familienbetrieb ist wie wir und keine Industrie.“
Die Krapfen gehen beim Kern wie die warmen Semmeln über den Ladentisch, „wir haben da zusätzlich mit unserer Mitarbeiterin Dora Götsch eine Geheimwaffe. Sie ist seit vielen Jahren bei uns und bäckt die Krapfen mit größter Leidenschaft.“ Überhaupt sind Kern-Produkte ein Gedicht.
3. Platz
Die 13 Krapfen-Kandidaten haben wir aus willkürlich gewählten Bäckereien und Konditoreien tagesfrisch geholt. Mit einer Ausnahme – die sich aber gleich auf den dritten Platz katapultierte! Romana Nigitz war im Vorjahr Krapfenkönigin der Landwirtschaftskammer – und verkauft in St. Margarethen ab Hof. Sie setzt auf Geduld: „Teig lässt sich nicht hudeln. Erfahrung, Temperatur und Zeit zählen enorm.“
Für den traditionellen Krapfentest der „Steirerkrone“ hatten wir heuer eine besonders hochkarätige Jury: Topkoch Johann Lafer, Chocolatiere Eveline Wild, Schoko-König Sepp Zotter, Senkrechtstarterin Caro Fux und „Krone“-Leserin Marlene Hofmann. Dazu die herzigen Kinder-Juroren Loretta und Paul. Die Krapfen wurden auf Geschmack, Flaumigkeit, Optik und Marmelade getestet – beim Sieger war man sich ziemlich einig!
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