Ein Absturz im felsigen Gelände wurde einem Skitourengeher (51) Sonntagabend auf der Wurzeralm in OÖ beinahe zum Verhängnis. Er überlebte zwar, konnte aber wegen seiner Verletzungen nicht selbst ins Tal zurück. Über 50 Bergretter und zwei verschiedene Hubschrauber waren bei der Bergung im Einsatz.
Gemeinsam mit einem Freund (57, aus Molln) war ein 51-jähriger Skitourengeher aus Micheldorf am Sonntagnachmittag von der Wurzeralm in Richtung Schrocken aufgebrochen.
53 Bergretter im Einsatz
Gegen 17.30 Uhr dann der Alarm: Der 57-Jährige rief die Bergrettung zu Hilfe, weil sein Begleiter im felsigen Gelände abgestürzt war. Aufgrund seiner Lage und seiner Verletzungen konnte er ohne fremde Hilfe nicht ins Tal zurückkehren. 53 Kameraden von vier verschiedenen Bergrettungen machten sich daher auf, um den Wintersportler zu retten.
Zweiter Hubschrauber nötig
Weil aber mit der Abenddämmerung auch Nebel einfiel, konnte der erste Hubschrauber nicht bis zum verunfallten Micheldorfer vordringen. Dafür musste ein zweiter Hubschrauber mit Nachtsichtvorrichtung angefordert werden.
Freund leistete Erste Hilfe
Der 57-Jährige stieg währenddessen zu ihm ab und leistete bis zum Eintreffen der Bergrettung Erste Hilfe. Mithilfe eines Taus wurden beide Personen schließlich gerettet. Der Verletzte kam nach der notärztlichen Erstversorgung ins Krankenhaus Rottenmann-Bad Aussee in der Steiermark.
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