Auch heuer nahmen viele Kärntner an der BirdLife-Vogelzählung teil. Diese Vögel wurden an den Futterstellen in Kärnten am häufigsten beobachtet.
Zweimal im Jahr werden in ganz Österreich Vögel gezählt – einmal im Winter und einmal im Sommer. Veranstaltet wird die Aktion von der Organisation BirdLife.
Und auch heuer haben so einige Vogelfreunde an der freiwilligen Zählung teilgenommen. „Insgesamt waren es in Kärnten 2.616 Menschen an 2.029 Standorten. Sie haben rund 68.938 Vögel gezählt“, heißt es von BirdLife. Mit der Teilnehmerzahl erreichte Kärnten heuer sogar einen Rekordwert. Führend ist das Bundesland gemeinsam mit der Steiermark auch in Sache Vogeldiversität.
Die Kohlmeise war an den Futterstandorten am häufigsten anzutreffen. Danach folgt die Amsel. „Besonders herausstechend, wenn man die Zahlen in ganz Österreich vergleicht, ist der Feldsperling. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern wurde er in Kärnten am häufigsten gezählt.“ Dicht gefolgt vom Haussperling.
Heuer hatten wir weniger Vögel aus dem Norden, die sich auf ihrer Reise normal bei uns niederlassen. Reduziert haben sich auch die Grünfinke.
Evelyn Hofer von BirdLife
Weniger Sichtungen von Finken auch in Kärnten
Die Vogelexperten sorgen sich um die Population der Grünfinken. „Die Art verzeichnet im Vergleich zu den Vorjahren einen Negativrekord“, so Evelyn Hofer von BirdLife. Grund für den drastischen Rückgang ist die Vogelkrankheit Trichomoniasis und der Verlust von Lebensraum, wie Hecken, Bäume und Blührasen.
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