Endlich Essen im Dschungelcamp! Nach Tagen voller Hunger, Frust und leerer Mägen schaffte Null-Sterne-Ariel am Montag endlich die Wende. Die Schweizerin holte erstmals Sterne in einer Dschungelprüfung – und beendete damit die Zeit von purem Reis-und-Bohnen-Elend im Camp.
Denn bis dato lebten die Stars „dank“ Ariel von lediglich 70 Gramm Reis und 70 Gramm Bohnen pro Person und Tag. Der Nahrungsmangel setzte allen sichtbar zu – körperlich wie mental.
„Mein Körper frisst sich selbst“
„Es schlaucht, es zehrt an der Kraft und an der Psyche. Seit fünf Tagen essen wir nur Reis und Bohnen“, klagte Hardy im Gespräch mit Patrick. Der Hunger habe seinen Körper fest im Griff: „Ich habe das Gefühl, mein Körper frisst sich selbst auf.“
Auch Gil spürte die Folgen deutlich. Im Dschungeltelefon erklärte er, er ziehe sich zunehmend zurück, um Kraft zu sparen. „Jeder Schritt, der in Deutschland easy ist, ist hier nicht so einfach“, sagte er und zog ein ernüchterndes Fazit: Der Dschungel sei ein harter Reminder dafür, wie gut es einem im Alltag eigentlich gehe.
Für Produkttest-Legende Hubert war der dauerhafte Verzicht besonders schwer. Schon einzelne fleischlose Tage seien für ihn eine Herausforderung, der Dschungel jedoch überfordere ihn spürbar: „Verzicht mag ich nicht.“
Auch die Frauen litten. Simone erklärte, die morgendlichen Prüfungen drückten die Stimmung für den ganzen Tag. Samira stellte nüchtern fest: „Wenn man mit einem großen Magen hier reinkommt, dauert es einfach, bis der kleiner wird.“ Eines war klar: Der Hunger ging an niemandem spurlos vorbei.
„Dschungelprüfungs-Bähro“
In der Dschungelprüfung „Dschungelprüfungs-Bähro“ trat Ariel allein an. In einem düsteren, unterirdischen Areal voller Abfälle, Schlangen, Echsen, Kakerlaken und Gestank hatte sie zwölf Minuten Zeit, Sterne zu sammeln.
Schon zu Beginn war ihre Angst deutlich spürbar. Immer wieder schrie sie panisch, zögerte vor Tierkästen und klagte über Orientierungslosigkeit. Trotzdem biss sie sich durch: Sie knotete Sterne ab, schraubte sie aus Kommoden – sogar mit Schlange direkt daneben. Trotz Ekel, Panik und schwindender Zeit sammelte Ariel am Ende vier Sterne ein und rettete sie ins Ziel.
Auf dem Rückweg ins Camp zeigte sich Ariel sichtlich stolz:
„Jetzt habe ich es mir bewiesen – und auch den Leuten da draußen, die denken, ich kann nur rumschreien. Ich kann schreien und Sterne holen.“
Und sie behielt recht. Als Ariel mit den vier Sternen ins Camp zurückkam, wurde sie von den anderen Campern mit Applaus empfangen. Die Freude war groß – denn endlich gab es am Abend mehr als die karge Standardration.
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