Soll im Bund der Tiroler Schützenkompanien die Möglichkeit geschaffen werden, dass künftig Frauen bei Ausrückungen auch als Gewehrschützinnen teilnehmen und militärische Ränge bekleiden? Diese Frage wurde jüngst im Rahmen einer Briefwahl klar mit Nein beantwortet. Trotz (grüner) Kritik sei das Ergebnis zu akzeptieren, schreibt Markus Gassler, Chef vom Dienst der „Tiroler Krone“, in seinem Kommentar.
Schon klar: Es wäre den Herren Schützen bei Gott keine Feder vom Hut und auch kein Haar vom (Andreas-Hofer-)Bart gefallen, hätten sie dafür gestimmt, dass auch Frauen in Zukunft Gewehre tragen und bedienen dürfen. Und wer weiß, wie viele Frauen am Ende des Tages das Angebot dann auch tatsächlich angenommen hätten.
Doch das Ergebnis ist zu akzeptieren. Das ist gelebte Demokratie. „Eine Entscheidung für die Tradition und nicht gegen die Frauen. Und zwar von jenen Personen, die diese Tradition leben und nicht nur darüber reden“, formulierte es Tirols Landesschützenkommandant Thomas Saurer souverän und mit viel Selbstbewusstsein.
Gänzlich unsouverän war hingegen die Reaktion der Grünen, die wieder einmal das Bad mit dem Kind ausschütten wollten. Deren Klubobmann Gebi Mair will die Schützen nämlich nun von den Landesüblichen Empfängen abkommandieren – sprich, sie sollen künftig nicht mehr bei Veranstaltungen des Landes aufmarschieren. Er wird dazu auch einen Antrag bei der kommenden Landtagssitzung einbringen.
In Anbetracht solcher Anwandlungen muss man froh sein, dass die Grünen nicht mehr in der Regierung sind. Die sonst so demokratischen Grünen agieren hier nämlich sehr undemokratisch. Bei einer Wahlbeteiligung von 92 Prozent haben 87 Prozent gegen den Vorschlag gestimmt. Damit ist alles gesagt. Dieses Ergebnis ist zu akzeptieren. Vor allem von jenen, denen die Schützen vollkommen egal sind und die eh nur lästern.
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