Story geht ans Herz

Acht Monate allein im Wald: Minischwein gerettet

Kärnten
24.01.2026 18:00

Ein ausgesetztes Minischwein ist acht Monate lang in einem Wald in Osttirol umhergeirrt. Beherzten Rettern ist es zu verdanken, dass das Tier nun ein neues Zuhause hat.

Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht, die eines Schweins in Kleblach-Lind in Osttirol. Im vergangenen Juli wurde das Tier in der Nähe des Badesees gemeinsam mit einem zweiten Schwein ausgesetzt. Während eines wieder eingefangen werden konnte, verschwand das zweite. In der Bevölkerung hielten sich Gerüchte, das Schwein sei erschossen worden.

Tiana Nejez und ihr Partner glaubten das jedoch nicht und machten sich im Herbst auf die Suche nach dem verschollenen Tier. Tatsächlich sahen sie das Schwein einmal kurz, weitere Suchaktionen blieben jedoch erfolglos. Im Dezember meldeten Freunde schließlich, dass sie das Tier erneut gesehen hätten.

(Bild: Nejez)
(Bild: Nejez)
(Bild: Nejez)
(Bild: Nejez)
(Bild: Nejez)
(Bild: Nejez)

Lauwarmes Wasser und Futter gebracht
Auch Nejez fand das Tier schließlich wieder. Die Temperaturen sanken im kalten Dezember freilich immer weiter. „Wir haben dem Schwein dann täglich lauwarmes Wasser und Futter gebracht. Es hat sich im Wald ein kleines Nest gebaut. Es wurde später sogar so zutraulich, dass es auf uns gewartet hat und uns aus der Hand gefressen hat“, schildert sie.

Gemeinsam bauten sie eine kleine Hütte, damit es die kalten Winternächte überstehen konnte. Das Tier wollte aber lieber in seinem Nest bleiben. 

Als das Thermometer wochenlang im zweistelligen Minusbereich hing, wurde Nejez aktiv und startete eine Kampagne, um dem Schwein zu helfen: „Wir haben viele Tierschutzorganisationen, Vereine und Parks in ganz Österreich kontaktiert. Die Geschichte ging in den sozialen Medien viral.“ Sie erhielten schließlich Hilfe aus Osttirol und dem Burgenland.

Mit der Schwester vereint
Später meldete sich auch der Amtstierarzt. Dieser wusste, dass das zweite Schwein gefangen worden war. Vor wenigen Tagen gab es dann schließlich das Happy End für das Schwein, wie Nejez berichtet: „Ein Mädchen hat sich am Mittwoch bei mir gemeldet. Wir haben das Schwein dann eingefangen. Jetzt lebt es auf einem Hof und ist wieder mit seiner Schwester vereint.“

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