Beim Après-Ski sitzen die Fäuste offenbar besonders locker – Jahr für Jahr kommt es insbesondere in den Wintersport-Hotspots zu unzähligen brutalen Attacken. In Tirol sorgten am Donnerstagabend gleich zwei Gewaltorgien für Entsetzen. Im Unterland zog ein Unbekannter einem Urlauber einen vollen Bierkrug über den Kopf. Im Ötztal wurden bei einer Schlägerei Skiausrüstungen als Waffen benutzt.
Schauplatz 1, Söll im Tiroler Bezirk Kufstein: In einem Lokal kam es dort kurz nach 18.30 Uhr zur blutigen Attacke. Ein 30-jähriger Deutscher sei gerade an der Bar gestanden, als ihm ein bislang unbekannter Angreifer „plötzlich und unvermittelt einen vollen Bierkrug mehrmals auf den Hinterkopf schlug“, heißt es vonseiten der Polizei.
Motiv unklar, Täter auf der Flucht
Das Opfer erlitt durch den brutalen Angriff eine klaffende Platzwunde am Kopf. Der Mann musste nach der Erstversorgung vor Ort mit der alarmierten Rettung ins Bezirkskrankenhaus Kufstein eingeliefert werden.
Hintergründe und Motiv der Attacke sind völlig unklar. Eine sofortige Fahndung nach dem Täter verlief negativ, so die Ermittler.
Als das Opfer am Boden lag, habe der Unbekannte ihm mit dem Skischuh ins Gesicht getreten.
Die Polizei
Skischuh ins Gesicht, Schnittwunden durch Skier
Schauplatz 2, Sölden im Ötztal: Dort kam es gegen 19.30 Uhr im Bereich einer Après-Ski-Bar zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein Niederländer (40) sei mit zwei bislang unbekannten Personen in Streit geraten. „Als ihm sein 39-jähriger Freund helfen wollte, sei einer der beiden Angreifer mit einem Ski auf ihn losgegangen und habe ihn gestoßen. Als das Opfer am Boden lag, habe der Unbekannte ihm mit dem Skischuh ins Gesicht getreten“, schildert die Polizei die wüsten Szenen.
Schnitt- und Platzwunden am Kopf
Auch der zweite Niederländer sei mit einem Ski geschlagen worden. „Der 39-Jährige wies Schnittwunden am Kopf sowie eine Platzwunde an der Lippe auf. Der 40-Jährige erlitt Verletzungen im Kopfbereich.“ Das jüngere Opfer wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung ins Krankenhaus Zams gebracht, das zweite Opfer habe eine medizinische Versorgung abgelehnt.
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