Kälte forderte Retter

Frontaler an Grenzstraße forderte sechs Verletzte

Steiermark
23.01.2026 07:55
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Ein Frontalzusammenstoß auf der B 69 (Südsteirische Grenzstraße) bei Maltschach am Donnerstagnachmittag forderte sechs Verletzte. Grund für den Unfall dürfte wohl ein missglücktes Überholmanöver gewesen sein.

Am Donnerstag kurz vor 18 Uhr kam es auf der B69 (Südsteirische Grenzstraße) bei Maltschach zur Kollision der beiden Pkw. Zeugenangaben zufolge beabsichtigte ein 19-jähriger Pkw-Lenker aus Graz einen anderen Pkw sowie einen Linienbus zu überholen.

Beide Pkw total beschädigt
Dabei dürfte er den entgegenkommenden Pkw eines 29-Jährigen aus dem Bezirk Leibnitz übersehen haben. Es kam zu einer Frontalkollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei beide Pkw total beschädigt wurden. Sowohl die insgesamt vier Personen im Fahrzeug des 19-Jährigen, als auch das Ehepaar im zweitbeteiligten Pkw sind bei dem Zusammenstoß verletzt worden.

„Verletzte vor Unterkühlung schützen“
Als die Feuerwehr am Unfallort eintraf, hatten sich die Insassen bereits aus den Fahrzeugen befreit: „Die Verletzten waren alle aus den Fahrzeugen draußen, und Gott sei Dank wurde keiner eingeklemmt. Sie saßen am Straßenrand. Die Herausforderung bei minus zehn Grad war vor allem, sie vor Unterkühlung zu schützen“, schildert Einsatzleiter Friedrich Legat.

Einsatzkräfte vom Roten Kreuz Leibnitz sowie ein Notarzt kümmerten sich um die medizinische Erstversorgung der Verletzten. Sie wurden im Anschluss ins LKH Südweststeiermark nach Wagna sowie ins LKH Graz eingeliefert. Wie sich herausstellte, dürfte eine Person schwere Verletzungen erlitten haben. Die restlichen Pkw-Insassen wurden lediglich leicht verletzt. Ein Alkotest mit beiden Unfalllenkern verlief negativ. 

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