Wirbel um den Grazer NEOS-Chef Philipp Pointner: Der Gemeinderat und Spitzenkandidat für die anstehende Wahl soll vor eine Straßenbahn gesprungen sein und den Fahrer beschimpft haben, weil der ihm die Tür vor der Nase zumachte. Der pinke Boss wehrt sich gegen die Anschuldigungen.
In Graz soll sich vergangenen Mittwoch ein pikanter Vorfall ereignet haben. Philipp Pointner, NEOS-Chef in der Murmetropole und Bürgermeisterkandidat, sei vor eine losfahrende Straßenbahn gesprungen, um diese aufzuhalten.
Von einer Notbremsung kann keine Rede sein. Die Bim ist gerade erst angefahren und war zwischen 1 und 3 km/h schnell.
Philipp Pointner, NEOS-Chef in Graz
So zumindest die Behauptung von Augenzeugen, die der „Krone“ außerdem von einer Notbremsung der Bim und wüsten Beschimpfungen von Pointner in Richtung Straßenbahnfahrer berichteten.
„Bim ist gerade erst angefahren“
Der pinke Chef bestätigt den Vorfall, relativiert aber: „Von einer Notbremsung kann keine Rede sein. Die Bim ist gerade erst angefahren und war zwischen 1 und 3 km/h schnell. Ich bin, wie andere Fahrgäste auch, mit dem Ersatzbus dort angekommen, der Fahrer sieht dies zwar, fährt aber einfach weg. Ich bin dann vor die Straßenbahn gelaufen und habe gerufen, dass er die Türen öffnen soll, weil wir ja die Kunden sind.“
Eine Schimpf-Tirade klingt zweifellos anders. „Das war’s auch nicht. Viele Leute haben sich im Anschluss auch bei mir bedankt. Es ist einfach ein Wahnsinn, was in Mariatrost seit der Baustelle in der Hilmteichstraße abgeht. Leider passiert’s sehr oft, dass die Bimfahrer auf die Fahrgäste nicht warten.“
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