Beim langen Warten auf den Krankentransport von einer Klinik zur nächsten verweisen Landesgesundheitsagentur (LGA) und Johanniter auf Notruf NÖ, die die Disposition all dieser Fälle übernimmt. Dort sagt man, dass man auf Basis anerkannter medizinischer Fachstandards leite. Ob diese Schmerzen berücksichtigen, beantwortet man nicht.
Bei dem heftigen Wirbel über lange Wartezeiten beim Transfer zwischen Gesundheitseinrichtungen stellt die Landesgesundheitsagentur (LGA) klar, dass Notruf NÖ als Leitstelle das best geeignetste Transportmittel auswähle.
„Notruf NÖ entscheidet zentral und nach Dringlichkeit. Er kennt die Echtzeit-Position unserer Fahrzeuge“, sagen auch die Johanniter als exklusiver Partner für diese Sekundärtransporte. Zudem würde das Auftragsvolumen deutlich über den Leistungsparametern der Ausschreibung und des Vorjahrs liegen.
Transporte stiegen rasch an
Dass diese Zahlen so drastisch in die Höhe schnellten, liegt dabei maßgeblich an der Zusammenlegung und Schwerpunktbildung vieler Spitalsabteilungen. Notruf NÖ bestätigt: „Die Disposition erfolgt auf Basis anerkannter medizinischer Fachstandards. Berücksichtigt werden Dringlichkeit, notwendiger medizinischer Betreuungsbedarf während der Fahrt und aktuell verfügbare Einsatzmittel“, betont Notruf-Sprecher Stefan Spielbichler, dass Patienten von Sekundärtransporten immer schon vorher in medizinischer Behandlung waren.
Fragen blieben unbeantwortet
Wenn es aber nicht um Leben und Tod geht: Wie werden diese Transporte bei drohendem Verlust von Armen und Beinen oder Augenlicht gehandhabt? Und wie ist es mit Patienten, die starke Schmerzen haben und rasch in eine andere Klinik zur OP gebracht werden sollten? All das blieb unbeantwortet. Sollte dieses starke Patientenleid der NÖ-Gesundheitswelt egal sein?
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