Böser Unfall vor gut einer Woche in Sölden! Wie nun bekannt wurde, stürzte dort ein Schweizer Eiskletterer (40) bei einer Querpassage in die Tiefe. Der Mann war für kurze Zeit ungesichert. Er musste von der Bergrettung bzw. dem Notarzthubschrauber geborgen werden.
Der schwere Unfall ereignete sich bereits am Nachmittag des 11. Jänners. Dort war der 40-jährige Schweizer gemeinsam mit seinem deutschen Kletterpartner in der Eiskletterroute „Alzenlehnerfall“ im Gemeindegebiet von Sölden unterwegs.
Die beiden erfahrenen Kletterer waren mit der üblichen Ausrüstung ausgestattet. Als das Duo die sechste Seillänge erfolgreich absolviert hatte, seilten sie sich abwechselnd und ohne besondere Vorkommnisse wieder bis zum Einstieg des Eisfalles ab.
Kurze Unachtsamkeit reichte aus
Als der Schweizer als Zweiter am Einstiegspunkt eintraf, hängte er sein Abseilgerät aus dem Seil und wollte eine kurze Querpassage ungesichert in Richtung eines Baumes gehen. „Dabei stolperte der Mann und stürzte mehrere Meter über das extrem steile, vereiste Bachbett talwärts“, schildert die Polizei.
Es hatte rund zwölf Minusgrade, der Abtransport mit dem Hubschrauber war für den Patienten viel schonender als eine terrestrische Bergung.

Franz Josef Fiegl, Ortsstellenleiter Bergrettung Sölden
Bild: Christof Birbaumer
Eine zweite Klettergruppe, die sich in unmittelbarer Nähe befand, setzte den Notruf ab. Wegen der Dunkelheit wurde vom Einsatzleiter der Bergrettung Sölden der nachtflugtaugliche Notarzthubschrauber „RK-2“ der ARA Flugrettung nachalarmiert.
Mann bei hohen Minusgraden geborgen
„Es hatte rund zwölf Minusgrade, der Abtransport mit dem Hubschrauber war für den Patienten viel schonender als eine terrestrische Bergung“, sagt Franz Josef Fiegl, Ortsstellenleiter der Bergrettung Sölden.
Der Mann verletzte sich beim Sturz und wurde mittels Rettungswinde geborgen und ins Krankenhaus Zams geflogen.
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