Bei Real Madrid herrscht pure Fassungslosigkeit! Zwei Tage nach dem Rauswurf von Trainer Xabi Alonso blamierten sich die „Königlichen“ am Mittwoch mit einer 2:3-Niederlage bei Zweitligist Albacete im spanischen Cup-Achtelfinale. „Ich bin der Schuldige“, nahm Neo-Coach Alvaro Arbeloa seine Spieler in Schutz.
Das Trainerdebüt von Alvaro Arbeloa bei Real Madrid ist mit der Mega-Blamage gegen Albacete mächtig in die Hose gegangen. „Das tut weh! Wenn es einen Schuldigen, einen Verantwortlichen für diese Niederlage gibt, dann bin ich das. Ich habe die Entscheidungen getroffen, was die Aufstellung, den Matchplan und die Wechsel betrifft“, war die Enttäuschung beim 42-jährigen Spanier groß.
Damit ist eine Chance auf einen Titelgewinn für die „Königlichen“ frühzeitig dahin. ÖFB-Star David Alaba wurde in der 65. Minute beim Stand von 1:1 eingewechselt. Jefte wurde mit einem Doppelpack (82., 94.) zum Matchwinner für Albacete. Nach dem 2:3 am Sonntag in Jeddah im Supercup-Finale gegen den FC Barcelona war es der nächste herbe Rückschlag für Real.
Tiefpunkt erreicht
„Heute haben wir den Tiefpunkt erreicht. Uns hat ein Zweitligist aus dem Pokal geschossen. Glückwunsch an sie“, war Abwehrroutinier Dani Carvajal fassungslos. „Wir befinden uns offensichtlich nicht in unserer besten Phase. Wir müssen jetzt alle hart arbeiten, alle viel mehr geben. Das ist die Realität. Und wir bitten unsere Fans um Verzeihung!“
Heute haben wir den Tiefpunkt erreicht. Uns hat ein Zweitligist aus dem Pokal geschossen.
Dank an Spieler trotz Pokal-Desaster
Trotz des Pokal-Desasters bedankte sich Arbeloa bei seinen Spielern, „wie sie mich aufgenommen haben und für den Aufwand, den sie heute betrieben haben. Jetzt müssen wir uns sowohl mental als auch körperlich erholen und auf Samstag schauen.“ Dann wartet das Liga-Duell mit Levante (14 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker).
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