Ausblick auf 2026

So viel investiert Tigewosi in leistbares Wohnen

Tirol
14.01.2026 13:00

Einen Wechsel an der Spitze des gemeinnützigen Bauträgers Tigewosi gab es zu Jahresbeginn. Neben Edgar Gmeiner, der schon seit dem Vorjahr als kaufmännischer Geschäftsführer fungiert, bekleidet nun Florian Rangger die Funktion des technischen Geschäftsführers. Das Duo gab einen Ein- und Ausblick in die Bautätigkeiten.

Demnach ist die Tigewosi in mehr als 100 Gemeinden und somit in allen Tiroler Bezirken aktiv. „Wir verwalten rund 19.000 Einheiten, wovon über 11.000 Wohneinheiten sind. Mit weit über 2000 errichteten Heimplätzen sind wir zudem bei Wohn- und Pflegeheimen die klare Nummer eins in Tirol“, rechneten Gemeiner und Rangger am Dienstag vor.

Im heurigen Jahr sind 60 Millionen Euro für den Neubau und weitere zehn Millionen Euro für die Großinstandsetzung vorgesehen. Projektübergaben erfolgen bis zum Jahresende unter anderem in Telfs, Innsbruck, Rum, Absam, Schwaz, Fügen oder in Kufstein.

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Die Kooperation mit dem Tiroler Bodenfonds wollen wir weiter ausbauen, aktuelle Beispiele sind Projekte in Biberwier, Westendorf und Neustift.

Edgar Gmeiner

Knapper Grund und steigende Baukosten herausfordernd
Als große Herausforderung nennt das Duo die altbekannten Faktoren: knapper Grund, steigende Baukosten und limitierte Budgets. Entscheidende Hebel, um trotzdem bauen zu können, sind neben Nachverdichtungen und „Reconstructing“ einerseits die Vertragsraumordnungen der Gemeinden und andererseits der Tiroler Bodenfonds. „Die Kooperation mit dem Tiroler Bodenfonds wollen wir weiter ausbauen, aktuelle Beispiele sind Projekte in Biberwier, Westendorf und Neustift“, informiert Gmeiner.

Als ein weiteres Puzzleteil für leistbares Wohnen verweist das Duo auf das Projekt „Sicheres Vermieten“, das die Tigewosi gemeinsam mit dem Land betreibt. Durch die Übernahme von Haftungen und Dienstleistungen schafft dieses Anreize für private Wohnungseigentümer, aktuell leer stehende Wohnungen zu fairen Preisen zu vermieten.

Laut Gmeiner und Rangger wohnt jeder 20. Tiroler bei der Tigewosi.

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