Textsichere Promis?

Steirerball in Wien: Und alle wollen „wieder ham“

Steiermark
10.01.2026 20:40

Der STS-Superhit „Fürstenfeld“ lindert seit Jahrzehnten das Heimweh vieler Steirer, die nicht mehr in der Grünen Mark wohnen. Beim „Krone“-Test unter den Promis am Steirerball in der Wiener Hofburg saß (fast) jeder Ton.

Wohl kein Lied drückt die Sehnsucht nach der Heimat vieler in Wien lebenden Steirer besser aus als „Fürstenfeld“ von STS. Logisch also, dass die Hymne von Steinbäcker – Timischl – Schiffkowitz beim Steirerball nicht fehlen durfte. Und ganz egal, wo sie angespielt wurde, vom großen Festsaal über die Karaoke-Bar bis zur Disco – da wackelten die Wände der Hofburg.

In flagranti: Mario Kunasek busselt mit Gattin Sabrina
In flagranti: Mario Kunasek busselt mit Gattin Sabrina(Bild: Alexander Tuma)
Landeshauptmann Mario Kunasek mit Gattin Sabrina (links) und Organisator Andreas Zakostelsky mit ...
Landeshauptmann Mario Kunasek mit Gattin Sabrina (links) und Organisator Andreas Zakostelsky mit Ministerin Beate Meinl-Reisinger.(Bild: Christian Jauschowetz)
Musikalisches Trio: Kathrin Nachbaur, Christian Jauk und Max Lercher (v.li.).
Musikalisches Trio: Kathrin Nachbaur, Christian Jauk und Max Lercher (v.li.).(Bild: Christian Jauschowetz)
Die „Krone“ und ich: Bischof Krautwaschl mit Klaus Herrmann und Gerhard Valeskini.
Die „Krone“ und ich: Bischof Krautwaschl mit Klaus Herrmann und Gerhard Valeskini.(Bild: Christian Jauschowetz)
Hochkarätig: Barbara Eibinger-Miedl mit Margit Kraker (M.) und Walter Rosenkranz.
Hochkarätig: Barbara Eibinger-Miedl mit Margit Kraker (M.) und Walter Rosenkranz.(Bild: Christian Jauschowetz)
Herausgeputzt: Post-Chef Peter (li.) und Josefa Umundum mit Grawe-Boss Klaus und Ines ...
Herausgeputzt: Post-Chef Peter (li.) und Josefa Umundum mit Grawe-Boss Klaus und Ines Scheitegel.(Bild: Christian Jauschowetz)
Schwarzes Quartett: Karlheinz Kornhäusl, Beatrix Karl, Kurt Hohensinner und Kurt Egger (v.li.).
Schwarzes Quartett: Karlheinz Kornhäusl, Beatrix Karl, Kurt Hohensinner und Kurt Egger (v.li.).(Bild: Christian Jauschowetz)

Die „Krone“ warf sich ins Getümmel und testete die Textsicherheit der Gäste beim Klassiker der Austropop-Geschichte. „Langsam find’ der Tag sei End’“ – „und die Nocht beginnt“, kam’s von Landeshauptmann Mario Kunasek in souveräner Manier. „Nur heute wird die Nacht wohl länger dauern“, lächelte er hinterher.

Der freiheitliche Landeschef outete sich auch gleich als großer Fan des steirischen Kulttrios. „Ich bin mit ihren Liedern aufgewachsen. Und ich hab ja auch selbst zehn Jahre in Wien gelebt, kann den Text von Fürstenfeld also gut nachvollziehen.“ Keine Blöße beim Text gaben sich auch Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl oder Landesrat Karlheinz Kornhäusl.

Einen kleinen Auffrischungskurs könnte hingegen WKO-Präsident Josef Herk gebrauchen. „Leider, textsicher bin ich da nicht – die Akkorde könnte ich aber spielen“, sagte der Hobby-Musiker lachend. Ihm sprang Murauer-Chef Josef Rieberer aber schnell zur Seite. Gemeinsam erinnerte man sich dann an STS-Auftritte in Knittelfeld in den 1980er-Jahren.

Nahezu sensationell das „Testergebnis“ bei Außenministerin und Wahl-Steirerin („Eine Ehre, so bezeichnet zu werden“) Beate Meinl-Reisinger. „In der Kärntner Stross’n, da singt ana ,Blowing in the wind‘“, sang sie ins „Krone“-Mikro. Gesanglich zumindest bemüht auch Sturm-Boss Christian Jauk und der steirische SPÖ-Chef Max Lercher. Ihr Fürstenfeld-Duett sorgte nicht nur bei Jauk-Gattin Kathrin Nachbaur für ein Schmunzeln.

Spätestens beim Refrain stimmten alle 3500 Gäste in der Hofburg wieder ein – von Designerin Lena Hoschek bis Bischof Wilhelm Krautwaschl. Und selbst der Tiroler SPÖ-Revoluzzer Georg Dornauer sang mit: „I wü wieder ham“.

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