Einem besonders unangenehmen Zeitgenossen haben nun Polizisten aus Oberösterreich und Innsbruck das Handwerk gelegt. Der 27-jährige Ungar hatte zumindest drei Landsfrauen zur Prostitution gezwungen und ihnen dann auch noch das Geld abgenommen.
Es waren umfangreiche Erhebungen des Landeskriminalamtes Oberösterreich, nach denen schließlich ein 27-jähriger ungarischer Staatsbürger ausgeforscht werden konnte, der seit Februar 2025 mindestens zumindest drei weibliche Opfer, 18, 23 und 32 Jahre alt, sexuell ausbeutete, sie zur Prostitution zwang und ihr Geld nahm.
Zwei der Opfer wurden aus Ungarn, unter Vorspielen falscher Tatsachen, nach Österreich – Wels und Innsbruck – gebracht, dabei wurde ihr schwierige finanzielle Lage ausgenutzt. Das durch illegale Wohnungs- und Hotelprostitution erarbeitete Geld mussten die Frauen zur Gänze an den 27-Jährigen abgeben.
Frauen wurden bestraft
Außerdem verhängte der Beschuldigte auch Strafen, wenn ein Opfer etwa Geld vor ihm versteckte. Der Zuhälter und eines der Opfer schließlich am 8. Jänner 2026 in Innsbruck lokalisiert werden. Polizisten des Landeskriminalamtes OÖ konnten den 27-Jährigen mit Unterstützung der Tiroler Kollegen kurz vor der Abreise aus Innsbruck festnehmen. Anschließend erfolgte die Durchsuchung eines illegalen Bordells in Innsbruck.
Sechsstelligen Betrag „verdient“
Dabei konnten Bargeld und Suchtgift aufgefunden und sichergestellt werden. Der Täter dürfte sich mit einem Betrag in mindestens sechsstelliger Euro-Höhe bereichert haben. Bei der Einvernahme zeigte er sich geständig. Er wurde in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert und wird in den nächsten Tagen in die Justizanstalt Wels überstellt.
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