Während in vielen Teilen der Stadt noch Tage nach Neujahr leere Feuerwerksbatterien, Raketenstiele und zerfetzte Kartons das Straßenbild prägen, wurde eine „Krone“-Leserin auf eine Aktion dreier Mädchen in Auwiesen (OÖ) aufmerksam. Völlig freiwillig zogen sie durch den Stadtteil, um die Überreste der Silvesternacht aufzusammeln.
„Überall im Stadtteil Linz Auwiesen liegt noch immer der Müll der Silvesternacht: leere Batterien, Raketenreste, zerfetzte Kartons. Viele Menschen ärgern sich darüber, beschweren sich über Dreck, Umweltverschmutzung und Rücksichtslosigkeit – und gehen dann weiter. Der Müll bleibt liegen.
Und dann habe ich drei junge Mädchen gesehen“, schreibt Leserin Martina Weidniger: „Völlig freiwillig, ohne Aufforderung, ohne Anerkennung zu erwarten, sind sie durch den ganzen Stadtteil gegangen und haben genau diesen Müll aufgesammelt. Still, konzentriert, mit Handschuhen und Müllsäcken. Sie haben aufgeräumt, was andere hinterlassen haben.“
Ich möchte diesen Mädchen von Herzen Danke sagen. Als Zeichen dafür, dass es sie gibt: junge Menschen mit Mitgefühl, Haltung und echtem Sinn für Gemeinschaft.
Leserin Martina Weidinger
Tief berührt
Weidinger war tief berührt. Dieser Moment würde so viel über unsere Gesellschaft sagen – und gleichzeitig so viel Hoffnung in sich tragen. Während viele wegsehen oder nur klagen, übernehmen drei junge Menschen Verantwortung. Nicht, weil sie müssen. Sondern weil sie es richtig finden.
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