04.04.2014 09:18 |

4. April 2014

Bei Green täuschte sich Herzog nicht

Ein Bayern-Talent wahrte mit einem gelungenen Debüt seine Chance auf einen Platz im WM-Kader der USA: "Er kann uns helfen", sagt Andreas Herzog. Für Boyd gibt's aber keine Prognose.

Ein Uhr Früh war es in Glendale, als Andi Herzog in Wien zurückrief. So lange saß er mit Chef Jürgen Klinsmann und dem neuen Berater des US-Teams, Berti Vogts ("Er hat interessante Ideen, ist auch immer für einen Spaß zu haben"), zusammen – um das 2:2 nach 2:0-Führung im Test gegen Mexiko vor 59.000 Fans zu bereden. Es fehlte die Konzentration für volle 90 Minuten, es gibt noch viel zu tun, aber Herzog sprach von einem guten Test.

Auch wegen des 31-minütigen Debüts von Offensivspieler Julian Green, den Herzog bei Bayerns Amateuren beobachtet hatte: "Er war anfangs nervös, kegelte sich bei einer seiner ersten Aktionen die Schulter aus und hielt trotzdem durch. Aber er kann uns über die linke Seite sicher helfen", blieb Herzog bei seiner positiven Meinung über den 18-Jährigen: "Im Finish übersah der Referee ein klares Elferfoul an ihm." Herzog glaubt daran, dass Green zu den 30 Spielern zählen wird, die Klinsmann Mitte Mai ins WM-Vorbereitungscamp in die kalifornische Stanford University holen wird. Bei Rapid-Stürmer Terrence Boyd konnte es Herzog, der vor dem Rückflug nach Wien noch zwei Tage in Las Vegas Station macht, noch nicht so sicher voraussagen: "Da heißt’s abwarten, das entscheidet sich erst im letzten Moment."

Seit fünf Monaten, seit seiner Knieoperation, war von Julian Baumgartlinger nichts zu hören. Außer dass er im Institut von Mike Steverding, dem Physiotherapeuten des Fußballteams, in Herxheim bei Karlsruhe an der Reha arbeitet. Baumgartlingers Klub Mainz hat es nicht gerne, wenn rekonvaleszente Spieler Medien-Schlagzeilen liefern. Baumgartlinger hielt sich an den "Befehl" von Manager Christian Heidel und Trainer Thomas Tuchel – der 26-Jährige will erst reden, wenn er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Aber das soll nicht mehr lange dauern. Eines verriet der Mittelfeldmotor doch: Er hat sein Comeback in der laufenden Saison noch nicht abgeschrieben und auch die Länderspiele gegen Island und Tschechien vor der WM noch im Hinterkopf.

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