Lebt seinen Traum

Zweitliga-Tormann vor besonderer Heimkehr

Salzburg
27.02.2026 14:00

Die vergangenen Monate waren für Philipp Bauer fast surreal. Im Sommer wechselt er von der Salzburger Liga in die 2. Liga Österreichs und lebt seither seinen Traum als Fußballprofi. Zum Frühjahrsauftakt kehrt er in seine Heimat zurück.

Den Schritt von der vierthöchsten in die zweithöchste Fußballliga eines Landes gehen nur ganz wenig. Zu groß ist der Niveauunterschied meistens. Im Sommer wagte Philipp Bauer den Sprung dennoch, wechselte vom ASV Salzburg zum FAC. Anfangs hat er bei seinem Opa in Wien leben können, das Auto hat der Torhüter von seinen Eltern ausleihen dürfen. Seither lebt er seinen Traum als Fußballprofi. „Ich habe mir ganz klar gesagt, wenn ich das mache, dann mit voller Überzeugung. Der volle Fokus liegt auf dem Fußball“, will Bauer sein ganzes Potenzial ausschöpfen.

Philipp Bauer ist glücklich beim FAC.
Philipp Bauer ist glücklich beim FAC.(Bild: GEPA)

Denn der Konkurrenzkampf in einem Zweitligateam ist ein ganz anderer. Der 19-Jährige wurde als klare Nummer zwei geholt, wartet deshalb auch noch auf seinen ersten Einsatz in der 2. Liga. Sein Vater Helmut hat ihm das voraus, absolvierte in der Saison 1984/85 für den USV Salzburg 20 Spiele in der damaligen 2. Division.

Die Erfahrungen, auf höherem Niveau zu trainieren und sich jeden Tag zu verbessern, sind für den Sohnemann Gold wert. „Es ist ein absoluter Traum. Es ist extrem hart, man muss performen. Aber es ist extrem cool, weil man das machen kann, was einem Spaß macht“, kommt der Salzburger ins Schwärmen. Mit Sinan Bytyqi hat er einen Trainer, der als Spieler unter Pep Guardiola bei Manchester City trainiert hat. „In der Spitze wird es genauer. Sinan ist ein extrem cooler Trainer“, weiß Bauer.

Heimat in Maxglan
Sein Ziel lautet natürlich mehr zu spielen, die nächsten Schritte zu gehen. „Jeder, der auf der Bank sitzt, will aufs Feld!“ Dafür wird es am Samstag beim Frühjahrsauftakt (das erste Spiel des FAC gegen Bregenz wurde verschoben) gegen Austria Salzburg wahrscheinlich noch nicht reichen. Aber die Vorfreude von Bauer auf dieses Match in Maxglan könnte größer kaum sein. „Ich bin 500 Meter vom Austria-Platz entfernt aufgewachsen“, erzählt der Stadt-Salzburger, der seine ersten fußballerischen Schritte bei Leopoldskron-Moos machte. Für Samstag (14.30) ist es seine Rückkehr in die Heimat. Verständlich, dass es da viele Ticketanfragen gab. „Meine Familie und Freunde werden dabei sein“, kann es der Zweitliga-Kicker kaum erwarten.

Gegen den Angstgegner
So wie der neue Liefering-Trainer Danny Galm sein Debüt. Auch die Jungbullen-Partie bei Sturm II vergangene Woche musste verschoben werden, womit der Deutsche Freitag (18) daheim gegen die Vienna mit seinen Co-Trainern Mehmet Sütcü und Andreas Ulmer zu seiner Premiere kommt. „Die Vorfreude ist groß! Wir hätten letzte Woche natürlich schon gerne gespielt, weil wir heiß darauf waren, dass es endlich losgeht. Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns, die Energie in der Mannschaft ist da. Die Jungs und wir alle im Trainerteam brennen nach der Pause darauf, wieder in den Wettkampfmodus reinzukommen“, sagt Galm vor dem Spiel gegen den Angstgegner Lieferings. Denn gegen die Vienna haben die Jungbullen gegen alle aktuellen Zweitligateams die niedrigste Siegquote, konnten nur zwei von elf Spielen für sich entscheiden.

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