Der Fall schockierte ganz Österreich: Ein Zwölfjähriger zwang einen Buben auf einem Spielplatz im niederösterreichischen Bezirk Hollabrunn, sich hinzuknien. Dann schoss er mit einer echten Glock mehrmals in die Luft. Die Waffe stammt aus dem illegalen Besitz seines Vaters.
Nachdem der Zwölfjährige Anfang November auf einem Spielplatz in Ziersdorf im Bezirk Hollabrunn (NÖ) mit einer Waffe um sich geschossen hatte, liefen die Ermittlungen auf Hochtouren. Der Bursche hatte einen Buben gezwungen, sich hinzuknien. Dann ballerte er mit einer echten Glock mehrmals in die Luft. Die Waffe stammt aus dem illegalen Besitz seines Vaters. Den Schüssen soll ein Streit mit dem Gleichaltrigen vorausgegangen sein. Die Eltern des Betroffenen erstatteten daraufhin Anzeige.
Strafunmündigkeit als Grund
Der Zwölfjährige ist mittlerweile in einer Kriseneinrichtung des Landes untergebracht. Das Verfahren gegen den jungen Schützen wurde nun aber eingestellt. Laut Gudrun Bischof, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Korneuburg, sei der Grund dafür die Strafunmündigkeit des Burschen. Erhebungen gegen den Vater nach dem Waffengesetz und wegen Diebstahls laufen indes weiter. Bei dem Mann wurden auch noch eine weitere illegale Faustfeuerwaffe und zwei Langwaffen sichergestellt.
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