In der neuesten Folge von „Message, Macht, Medien“ spricht krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann im Wiener Grandhotel mit dem deutschen Comedian und Bestsellerautor Vince Ebert offen über Gendern, Migration, Klimahysterie, den Zustand der öffentlichen Debatte und über seine Einschätzung zum Wiener Stadtbild nach dem umstrittenen Merz-Sager.
Ebert, der seit Jahren in Wien lebt, erzählt, dass Österreich für ihn „noch ein wenig normaler“ wirke, die großen Konfliktthemen aber dieselben seien wie in Deutschland. Besonders kritisiert er die ideologische Aufgeladenheit vieler Diskussionen und das deutsche Selbstbestimmungsgesetz, das aus seiner Sicht „biologische Unwahrheiten erzwinge“. Er beklagt einen Verlust an Toleranz und Aufklärung, weil heute jeder sofort in „mein Team“ oder „gegnerisches Team“ eingeteilt werde.
Auch soziale Medien hätten diese Spaltung verschärft. Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland sieht er vor allem darin, dass Österreich politisch ausgewogener sei, während in Deutschland viele Konservative und Liberale sich politisch „heimatlos“ fühlen.
Auf die Frage, ob auch die Rechten canceln, meint Ebert, dass das Ausgrenzen und Stummschalten längst von allen Seiten betrieben werde – ein Symptom der aufgeheizten Zeit. Und: „Wer das öffentlich kritisiert, bekommt sofort Shitstorms – egal aus welcher Ecke.“ In Anspielung auf die Stadtbild-Debatte rund um Friedrich Merz greift Ebert auch Wien auf und meint dazu: „Für Leute, die in Favoriten wohnen, ist das schon auch ein Thema ...“
Den ganzen Podcast zur Folge „Cancel Culture, Wokeness, Rechtspopulismus: Was darf man noch sagen?“ können Sie hier anhören:
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