E-Modell aus China

Nächster Magna-Deal: Xpeng P7+ kommt nach Graz

Steiermark
24.11.2025 12:00

Graz ist für den chinesischen E-Autobauer Xpeng erste Wahl beim Markteintritt in Europa: Mit dem P7+ wird jetzt ein drittes Modell im Werk von Magna gefertigt. Und es dürfte nicht das letzte sein.

Die Jubelstimmung über den Deal mit dem chinesischen Autobauer GAC ist noch gar nicht abgeklungen, da legt Magna gleich nach: Beim Besuch von Xpeng in Guangzhou wurde bekannt, dass ein weiteres Modell in Graz in Fertigung geht. Der P7+ ist das dritte E-Modell nach dem G6 und dem G9, das Xpeng in die Hände von Magna legt.

„Österreich ist nicht die günstigste Wahl, aber Magna hat durch Qualität und Erfahrung überzeugt. Jetzt braucht es nur noch eine Unterschrift für das neue Modell in Graz“, bestätigt Xpeng-Vizepräsident Yeqing Zheng, der im Vorfeld zigmal Graz besuchte. „Und ich bin mir sicher, dass wir die Kooperation noch weiter vertiefen werden.“

Xpeng-Vizepräsident Yeqing Zheng vor dem Modell, das jetzt nach Graz kommt
Xpeng-Vizepräsident Yeqing Zheng vor dem Modell, das jetzt nach Graz kommt(Bild: Fanny Gasser)

Magna-Manager Kurt Bachmaier, der mit seinen Kollegen Gernot Trücher und Matthias Schweiger angereist ist, sagt: „Wir freuen uns über jedes neue chinesische Modell für Graz und hoffen auf viele mehr.“

Der Xpeng P7+ ist eine E-Limousine mit sportlichem Look.
Der Xpeng P7+ ist eine E-Limousine mit sportlichem Look.(Bild: Fanny Gasser)

Xpeng punktete bei den Steirern beim Firmenbesuch nicht nur mit dem P7+ – eine Limousine mit modernster Sprachsteuerung und bester Innenausstattung –, sondern auch als technologischer Vorreiter beim autonomen Fahren. Die „Krone“ durfte sich chauffieren lassen, das Einparken erledigt das Auto sogar ganz ohne Insassen. Szenen, die man sich in Europa noch nicht ganz vorstellen kann.

V. l.: Gernot Trücher (Magna), Landesrat Willibald Ehrenhöfer (ÖVP), Yeqing Zheng (Xpeng), Kurt ...
V. l.: Gernot Trücher (Magna), Landesrat Willibald Ehrenhöfer (ÖVP), Yeqing Zheng (Xpeng), Kurt Bachmaier (Magna) und Shwan Feng (Magna)(Bild: Fanny Gasser)

Die Zentrale des chinesischen Autobauers mit 12000 Mitarbeitern wurde erst vor einem Monat eröffnet, das Unternehmen erst vor einer guten Dekade gegründet. Xpeng ist unglaublich schnell in der Implementierung neuer Modelle, KI-Syteme sowie beim Markteintritt in Europa.

Eingliederung steirischer Zulieferer
„Wir arbeiten gemeinsam mit Xpeng und GAC daran, auch die Wertschöpfung stärker nach Europa zu verlagern“, sagt Bachmaier. Werden jetzt noch die Komponenten für die E-Autos aus China importiert, sollen künftig steirische Zulieferer einen Beitrag leisten. Das könnte vor allem dann interessant werden, wenn zusätzlich zu den EU-Zöllen auf chinesische E-Autos auch Mindestanteile für europäische Fertigungsteile kommen.

Auch für den Forschungsstandort Steiermark birgt das prosperierende Magna-Geschäft neue Möglichkeiten. Christa Zengerer, Geschätsführerin von ACstyria, spricht von „riesigen Geschäftschancen“ für Forschungs- und Zulieferbetriebe. „Mit der Regierung von Guangdong will Landeshauptmann Mario Kunasek kommendes Jahr beim Besuch in China ein Memorandum of Understanding unterzeichen“, sagt Zengerer. Den steirisch-chinesischen Beziehungen blüht eine vielversprechende Zukunft.

Die Pressereise erfolgt auf Einladung des Landes Steiermark.

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