CL-Achtelfinale

Dortmund stark, Talfahrt von ManUnited geht weiter

Sport
25.02.2014 22:35
Borussia Dortmund hat beste Aussichten auf den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Der Vorjahresfinalist gewann am Dienstag bei Zenit St. Petersburg souverän 4:2. Damit sollte das Rückspiel am 19. März für den BVB nur noch Formsache sein. Ganz anders sieht's für Manchester United aus, für das die Talfahrt auch in der Königsklasse weiterging: Die "Red Devils" mussten sich bei Olympiakos Piräus mit 0:2 geschlagen geben. Tore von Alejandro Dominguez (38.) und Joel Campbell (55.) besiegelten die Niederlage.

Eigentlich wollte Manchester United die Champions League nutzen, um die auf nationaler Ebene bereits total verpatzte Saison noch zu retten. Doch das Team von Trainer David Moyes enttäuschte beim überlegenen Spitzenreiter der griechischen Liga auf ganzer Linie. Dominguez fälschte einen Schuss von Piräus-Kapitän Giannis Maniatis unhaltbar für Gäste-Keeper David De Gea ab. Campbell besorgte nach der Pause mit einem sehenswerten Distanzschuss den Endstand.

Manchesters Offensivabteilung um Starstürmer Wayne Rooney konnte sich gegen die viel engagierteren und entschlosseneren Gastgeber praktisch nie in Szene setzen. Damit setzte es für United die erste Niederlage gegen Piräus. Zuvor hatten die Engländer alle vier Champions-League-Begegnungen mit Olympiakos gewonnen und insgesamt lediglich zwei Tore kassiert.

Dortmund auf Aufstiegskurs
In St. Petersburg hatten Henrich Mchitarjan (4.) und der in der ersten Hälfte überragende Marco Reus die Gäste binnen weniger als eineinhalb Minuten früh mit 2:0 in Führung gebracht. In der zweiten Hälfte konterte Robert Lewandowski mit zwei Treffern (61., 71.) jeweils die Anschlusstore von Zenit durch Oleg Schatow (58.) und Hulk (69./Foulelfmeter).

Klopp bewies glückliches Händchen
Nach der peinlichen 0:3-Liga-Niederlage beim HSV bewies Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ein glückliches Händchen: Er brachte Reus neu in die Mannschaft, und der deutsche Teamspieler dankte es vor nur 15.000 Zuschauern - wegen rassistischer Vorfälle waren Teile des Petrowski-Stadions gesperrt - auf seine Weise. Im Fallen legte er Mchitarjan den Ball zum Führungstreffer nach 3:39 Minuten auf. Die zweite Chance nach nicht einmal fünf Minuten verwandelte Reus dann selbst.

Anders als am Samstag in Hamburg profitierten die ersatzgeschwächten Dortmunder wieder einmal von ihrem gefürchteten schnellen Umschaltspiel, wobei Zenit St. Petersburg wie schon bei der 1:4-Niederlage in der Gruppenphase bei der Wiener Austria vor allem in der ersten Hälfte ganz schwach spielte. Nach der Pause durften die Russen nach den Anschlusstreffern jeweils nur kurz Hoffnung schöpfen, denn nach nicht einmal vier bzw. zwei Minuten stellte Lewandowski jeweils wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her.

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(Bild: KMM)



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