FP-Kritik an Stadtchef

„Vom Sonnenkönig zum Schuldenkaiser“ in Innsbruck

Tirol
29.10.2025 13:13

Die hohe Neuverschuldung in Innsbruck nimmt FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger zum Anlass für eine Abrechnung mit Bürgermeister Johannes Anzengruber und seiner rot-grün-weißen Stadtkoalition, der er Geldverschwendung attestiert. 

„Verantwortungsvolle Finanzpolitik zum Wohle der Bürger“, fordert FPÖ-StR Markus Lassenberger angesichts des Schuldenstandes der Stadt Innsbruck, der Ende 2026 auf 224,2 Millionen Euro steigt. „Das ist der höchste Stand in der Nachkriegsgeschichte Innsbrucks. Damit avanciert Bürgermeister Johannes Anzengruber vom Sonnenkönig zum Schuldenkaiser“, poltert Lassenberger. Für ihn sei „nicht ansatzweise“ ein Sparwille erkennbar.

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Anzengruber ist nicht fähig oder nicht willens zu sparen. Mit Rot und Grün hat er dabei willfährige Erfüllungsgehilfen gefunden, für die Steuergeld etwas ist, was auf Bäumen wächst.

StR Markus Lassenberger

„Verhaltensauffällig durch Geldverschwendung“
„Anzengruber ist Weltmeister darin, sich in die Opferrolle zu begeben. Alle sind schuld an der prekären Lage: Bund, Land, die Wirtschaft, usw. Nur einer trägt keine Schuld – und das sei er“, analysiert StR Lassenberger. Dabei sei Anzengruber mitverantwortlich, da er auch schon in der Vorperiode Mitglied der Regierungspartei war.

Seit Amtsantritt sei der Stadtchef vor allem durch seine Geldverschwendung „verhaltensauffällig“: „Zum einen durch seine persönliche Eitelkeit, wie das Bürgermeisterbüro samt Leuchtreklame und Vitrine für die Bürgermeisterkette eindrucksvoll beweisen, zum anderen durch seine völlig unnötigen Prestigeprojekte wie Bozner Platz, lila Radwege und ESC.“

Saftige Gebührenerhöhungen
Ausbaden müsse das Finanzdebakel „der fleißige Bürger, der weiter zur Kassa gebeten wird, weil die Caprese-Koalition auch nächstes Jahr nicht ohne saftige Gebührenerhöhungen auskommt. Es wird also weiter der tüchtige Innsbrucker belastet, anstatt einmal das völlig überbordende Subventionswesen zu durchforsten. Kein Normaldenkender sieht nämlich ein, dass mit Unsummen linke Vereine, die Asylindustrie und Migrationsvereine subventioniert werden“. 

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