19.02.2014 10:05 |

Wut auf Schiri

ManCity-Coach nach 0:2 gegen Barcelona stinksauer

Der FC Barcelona und Paris Saint-Germain befinden sich voll auf Kurs Richtung Champions-League-Viertelfinale. Für den französischen Meister ist das Rückspiel gegen Bayer Leverkusen nach dem 4:0 in Deutschland nur noch Formsache. Auch die Katalanen dürfen aufgrund des 2:0-Auswärtssieges über Manchester City am Dienstag mit dem Aufstieg planen. Sehr zum Ärger von ManCity-Coach Manuel Pellegrini, der nach dem Spiel über den Schiedsrichter tobte.

Der ansonsten eher sanftmütige Trainer aus Chile über den Schweden Jonas Eriksson: "Ich habe ihm nach dem Spiel gesagt, dass er sich freuen soll. Er hat die Partie entschieden." Laut Pellegrini wurde Lionel Messi vom danach wegen Torraubs ausgeschlossenen Martin Demichelis außerhalb des Strafraums gefoult, außerdem sei der Aktion ein nicht geahndetes Foul von Barcelonas Sergio Busquets an Jesus Navas vorausgegangen. "Er hat auch ansonsten von Beginn an viele Fehler gemacht. Deswegen ist es schwierig, dieses Spiel zu analysieren", erklärte Pellegrini.

Pellegrini droht Sperre
Der Trainer redete sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel dermaßen in Rage, dass eine UEFA-Strafe wohl unausweichlich ist. So fragte er sich, warum man für dieses Spitzenspiel einen Referee aus Schweden nominierte. "In Schweden wird kein Spitzenfußball gespielt, und in so einem Match wie diesem braucht man einen Schiedsrichter mit mehr Erfahrung."

Außerdem warf Pellegrini Eriksson vor, mit dem Elfmeterpfiff eine Fehlentscheidung gegen Barcelona kompensiert zu haben. Im Champions-League-Viertelfinale 2012 im Meazza-Stadion gegen den AC Milan hatte der Unparteiische den Katalanen fälschlicherweise einen Elfmeter verwehrt. "Diesen Fehler hat er jetzt repariert", schimpfte Pellegrini.

Unterstützung bekam Eriksson jedoch vom früheren englischen Spitzenreferee Graham Poll. "Die Elfer-Entscheidung war richtig, weil der Kontakt zwar außerhalb des Strafraums begonnen, aber bis in den Sechzehner hinein gedauert hat", sagte der 50-Jährige und ergänzte: "City hatte Glück, nicht 0:3 zu verlieren, denn das Tor von Pique war korrekt und nicht abseits."

Kein Grund für Diskussionen in Leverkusen
Weit weniger Diskussionen gab es in Leverkusen - zu eklatant war die Überlegenheit von Paris St. Germain. "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, und der frühe Rückstand hat die Sache für uns noch komplizierter gemacht", gab Bayer-Trainer Sami Hyypiä zu.

Matchwinner für PSG war Doppeltorschütze Zlatan Ibrahimovic, der mit zehn Treffern die aktuelle Champions-League-Torschützenliste anführt. Der Schwede gab sich danach bescheiden. "Es ist einfacher, gut zu spielen, wenn man in einer guten Mannschaft spielt", sagte der Angreifer.

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