Für alle sieben Bewohner, die beim Großbrand vergangene Woche in St. Johann (Salzburg) alles verloren haben, stehen jetzt Ersatzwohnungen bereit. Die Bürgermeisterin berichtet von einer großen Welle der Hilfsbereitschaft.
Es ging vergangenen Freitag alles schnell: Ein heller Schein, viel Rauch und dann konnten die sieben Bewohner nur noch sich selbst in Sicherheit bringen und zuschauen, wie ihr Zuhause Raub der Flammen wurde.
Opfern blieb nicht viel
Persönliche Gegenstände, Möbel, Kleidung – alles ist zerstört. Am Wochenende konnten Betroffene mit einem Sicherheitsexperten noch einmal in das Haus in der Südtirolersiedlung, um Nötigstes zu holen. Es ist aber nicht viel geblieben. In einer ersten Phase kamen die Brandopfer bei Familie und Freunden unter. Der Wohnbauträger Gswb, der Hauseigentümer ist, konnte nun aber für alle in der Nähe Ersatzwohnungen auftreiben.
Es wollen nach dem Brand viele helfen. Ich bin richtig überwältigt, dass der Zusammenhalt in St. Johann so groß ist.
Evi Huber, Bürgermeisterin von St. Johann
Nur Küchenzeilen müssen für die Bleiben noch organisiert werden. Da hoffe man auf ein Entgegenkommen aus der Möbelbranche, heißt es aus dem Unternehmen. Details sollen heute, Dienstag, bei einem Termin geklärt werden. Wie hoch der Schaden am Gebäude ist, muss ein Sachverständiger klären.
SPÖ-Bürgermeisterin Eveline Huber spricht von einer Welle der Hilfsbereitschaft. Spenden wie Kleidung oder Decken helfen in der ersten Not. Auch Spielsachen – ein Zwölfjähriger hat alles verloren – werden noch gebraucht.
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