Auch Betreuung teurer

Eltern erzürnt über Erhöhung der Preise für Essen

Niederösterreich
17.10.2025 05:45

Als Transportkosten begründet die Stadtführung von Mistelbach die Erhöhung der Essenskosten von 4,40 Euro um gleich einen Euro. Die Opposition sieht keine Verhältnismäßigkeit: „Rechnet man dies auf ein Jahr auf, kommen für die zweieinhalb Stunden eines Gemeindearbeiters etwa 37.000 Euro zusammen“, so die SPÖ. Auch die Kostenerhöhung für die Nachmittagsbetreuung wird kritisiert. 

Wenn zum Betrag von 4,40 Euro ein Euro dazukommt, kann man prozentuell schon von einer großen Steigerung sprechen: Genau das ist der Betrag, den die Gemeinde Mistelbach für den Essenstransport pro Mahlzeit ab 1. November zusätzlich verrechnet. Gekocht wird im Kolpingheim, den Transport erledigt ein Mitarbeiter der Kommune. Beschlossen mit den Stimmen von ÖVP sowie auch den Grünen, stehen die anderen Parteien dem „Obulus“ großteils negativ gegenüber.

Kontroversen mit Opposition über die Verhältnismäßigkeit
„Wir reden da von etwa 37.000 Euro jährlich, die zusammenkommen, obwohl das ein Gemeindearbeiter in knapp zweieinhalb Stunden erledigt hat. Die Mahlzeiten werden ja nicht einzeln zugestellt“, ätzt man seitens der SPÖ Mistelbach. Das sind jedoch nicht die einzigen Kosten, die erhöht werden: Die Nachmittagsbetreuungskosten steigen von 65 auf 75 Euro, legt die SPÖ eines drauf: „Wie kommen Eltern dazu, mehr zu zahlen? Wer A sagt, muss auch B sagen: So könnte man auch etwa in der Kulturabteilung Aufschläge verrechnen – etwa für Sicherheitspersonal bei Events wie Sommerszene, Puppentage und mehr, um nur ein Beispiel zu nennen. Aber man bittet just die Eltern zur Kasse!“

Bürgermeister Erich Stubenvoll weilte auf einer Tagung und war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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