7. Februar 2014

Skepsis ist angebracht

Sport
07.02.2014 13:55
Pünktlich zu Beginn der Spiele Postkartenwetter. Am Schwarzen Meer ein traumhafter Blick auf die See, in Krasnaja Poljana bei den Schnee-Events beste Sicht auf die schönen Kaukasus-Berge. Besser konnte es für die Russen nicht sein. Perfekte Propaganda. Aber geht alles mit rechten Dingen zu?

Ein Regime, das die Umwelt zerstört, schreckt auch nicht davor zurück, mit chemischen Mitteln das Wetter zu "machen". Eine OK-Sprecherin beteuerte der "Krone", dass dies nicht der Fall sei, man nicht durch die Luftwaffe mit einer Mischung aus Stickstoff und Silberlegierung die Wolken vor dem Großraum Sotschi abregnen lasse.

Aber Skepsis ist angesagt. Es gibt genug Beispiele, wo etwa bei Militärparaden Schönwetter gezaubert wurde. Auch schon bei Olympia!

1980 in Moskau war vor der Eröffnungsfeier nur schlechtes Wetter. Man befürchtete, dass es im nicht überdachten Olympiastadion regnen würde. Dann fiel kein Tropfen Regen, als Leonid Breschnew Olympia eröffnete. Ich schrieb damals - nach Infos aus sicherer Quelle - dass die Sowjets die Wolken weit vor dem Stadion hatten abregnen lassen. Dies wurde erst dementiert, später dann zugegeben. Skepsis ist bei den Russen angebracht.

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