Seit ein Einsatz von Kommissar Carl Mörck (Nikolaj Lie Kaas), Ermittler bei der Kopenhagener Mordkommission, einen desaströsen Ausgang nahm, hat ihn sein Chef in den Keller des Präsidiums verbannt, wo der so kaltgestellte Spürhund ungelöste Kriminalfälle sichten und archivieren soll.
Doch bald ermitteln der sture Mörck und sein syrischer Assistent auf eigene Faust. Das ominöse Verschwinden einer Star-Politikerin lässt den beiden keine Ruhe.
Skandinavien-Krimis haben Hochkonjunktur. So zählt Jussi Adler-Olsen zu den meistverkauften dänischen Autoren. Basierend auf dessen titelgebender Bestseller-Vorlage, kredenzt uns Regisseur Mikkel Norgaard solid-klaustrophobische Krimikost, die die drastischen Folgen von Isolationshaft für Körper und Psyche umkreist und mit punktuellen Schockmomenten für blankes Entsetzen sorgt. Einziges Manko: Dänisches Lokalkolorit wurde durch austauschbare norddeutsche Sets ersetzt.









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