Während der Pandemie wurden in Oberösterreich 1408 Kinder von ihren Eltern daheim beschult. Heuer sind es nur noch 244 Kleine – bei den meisten handelt es sich um Pflichtschüler.
Der „Häusliche Unterricht“ war vor Corona kein großes Thema, während der Pandemie hingegen sehr: Damals – es betraf das Schuljahr 2021/22 – wurden 1408 Schüler in Oberösterreich von ihren Eltern zuhause unterrichtet. Teilweise bildeten sich, zum Beispiel im Mühlviertel, auch „Geheimschulen“.
Schnell mehr als halbiert
Bereits im Schuljahr 2022/23 hatte sich diese Zahl mehr als halbiert, damals betraf es noch 625 schulpflichtige Kinder. 2023/24 waren es 303 Kinder, im vergangenen Schuljahr 228. Jetzt, im Herbst, ging die Zahl wieder leicht nach oben: Aktuell sind landesweit 244 Kinder im „Häuslichen Unterricht“. Die Hotspots sind dabei, wie gehabt, das Innviertel (72 Betroffene) sowie das Mühlviertel (50).
Zum Vergleich:
In OÖ gibt es mehr als 201.000 Schüler, 21.000 Lehrer und knapp 1000 Schulen. Im Pflichtschulbereich sind es aktuell 68.192 Kinder und Jugendliche.
Das sagt der Bildungsdirektor
Bildungsdirektor Alfred Klampfer sagt zum „Häuslichen Unterricht“: „Wir befinden uns in diesem Bereich jetzt wieder auf Vor-Corona-Niveau. Erfahrungsgemäß kommen während des Schuljahres auch etliche Kinder zurück in die Schule, weil es den Eltern mit ihnen zuhause zu anstrengend wird.“
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